Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Menschenrechtsaktion am Freitag, dem 24. August 2018, von 11 bis 13 Uhr
vor der Neuen Wache, Unter den Linden 4, 10117 Berlin
Ein Jahr nach Beginn des Massenexodus von 750.000 Rohingya aus Burma wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Menschenrechtsaktion vor der Neuen Wache, der Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, an die Opfer der dramatischen Massenflucht erinnern und mehr Unterstützung für die verfolgte muslimische Bevölkerungsgruppe fordern.
Mit der Aktion soll auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass Burma noch immer nicht bereit ist, die Rohingya als ethnische Gruppe anzuerkennen, ihnen Bürgerrechte und grundlegende Menschenrechte einzuräumen. Auch findet keine Strafverfolgung der Verantwortlichen für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt, die an Rohingya verübt wurden. Bangladesch sowie andere Aufnahmeländer sind nicht bereit, ihnen dauerhaft Schutz zu garantieren.
Mit zwei riesigen Pässen und einem Flüchtlingszelt mit den Konterfeis von Rohingya-Flüchtlingen werden GfbV-Unterstützer auf die ungelöste Frage der Staatsbürgerschaft aufmerksam machen.

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