Gnadenlose Abschiebemaschinerie von Schünemann anhalten! Herzkrankes Mädchen nicht nach Serbien abschieben!
Mit dem dringenden Appell, die Abschiebemaschinerie des früheren niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU) anzuhalten und der kleinen herzkranken Anita Memisevic mit ihrer Familie aus humanitären Gründen ein Bleiberecht zu gewähren, hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD) gewandt. Wir müssen befürchten, dass es viel zu lange dauern wird, bis die schwere Herzerkrankung der achtjährigen Anita aus Clausthal-Zellerfeld in Serbien behandelt werden kann, wenn das überhaupt möglich ist.
„Geben Sie unseren Flüchtlingskindern endlich ein sicheres Zuhause!“ – Gesellschaft für bedrohte Völker übergibt Innenministern Appell für ein dauerhaftes Bleiberecht
Gemeinsam mit 17 Roma-Kindern aus Göttingen im Alter von drei bis 15 Jahren hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Innenministerkonferenz am Freitag in Hannover einen eindringlichen Appell für ein dauerhaftes Bleiberecht langjährig geduldeter Flüchtlinge überreicht.
Gesellschaft für bedrohte Völker demonstriert mit Roma-Kindern für ein dauerhaftes Bleiberecht
„Unsere Roma-Kinder: Gestern in Auschwitz ermordet, heute aus Deutschland vertrieben!“ heißt es anklagend auf einem großen Transparent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), mit dem die Menschenrechtsorganisation während ihrer Mahnwache vor der Innenministerkonferenz am kommenden Freitag in Hannover die bisherige Politik der Abschiebung langjährig geduldeter Flüchtlinge kritisieren wird.
Die vergessenen Flüchtlinge Südosteuropas: Roma-Familien in Konik
In der Nähe einer Mülldeponie am Rand von Podgorica, der Hauptstadt Montenegros, liegt Konik, das Viertel der vergessenen Flüchtlinge. Der Stadtteil gilt als sozialer Brennpunkt, die Kriminalitätsrate und die Arbeitslosigkeit sind besonders hoch.
Deutschland muss Entgiftung der Roma-Flüchtlinge aus dem Lager „Osterode“ gewährleisten
Nach der Auflösung des letzten bleiverseuchten Flüchtlingslagers im Norden des Kosovo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag von der Bundesregierung verlangt, umgehend für eine medizinische Behandlung der ehemaligen Lagerinsassen zu sorgen. Es muss sofort ein Ärzteteam entsandt werden, das die Flüchtlinge auf Schwermetallvergiftung untersucht und sie zur Therapie in deutsche Krankenhäuser bringt.
„Denkmal in Berlin muss Signal für Beginn eines europaweiten Aufbauwerks für Roma setzen“
Nach der Einweihung des Denkmals für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma am 25. Oktober in Berlin fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine „Wiedergutmachung in großem Umfang“. Deutschland muss jetzt aktiv dazu beitragen, dass diese seit Jahrhunderten verfolgte Gruppe auch in anderen Ländern nicht zum Ziel weiterer Angriffe und Diskriminierung wird.
Aufnahme von Sinti und Roma in Landesverfassung zustimmen!
Offener Brief an die CDU-Abgeordneten im Kieler Landtag.
Sehr geehrte Damen und Herren CDU-Abgeordnete,
mit großer Enttäuschung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass innerhalb der CDU-Landtagsfraktion keine Einigkeit darüber besteht, nach der nationalen dänischen Minderheit und der friesischen Volksgruppe auch die deutschen Sinti und Roma als Minderheit in die Landesverfassung aufzunehmen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an die Innenminister: Schluss mit den Abschiebungen von hier geborenen oder aufgewachsenen Flüchtlingskindern!
Um 15.000 sank die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Eine verhängnisvolle Entwicklung – nach Ansicht vieler Unternehmer und Ökonomen – wird von Jahr zu Jahr dramatischer. „Deutschland stirbt aus“ titelten erste Blätter. Gleichzeitig droht nach Schätzung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) etwa 60.000 Menschen, darunter rund 15.000 heute ganz überwiegend deutschsprachigen Kindern mit Flüchtlingshintergrund, die Abschiebung.
Bürgerrechte und Minderheitenschutz in der Ukraine durchsetzen
Die erhöhte Aufmerksamkeit vor und während der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine sollen Politiker in der EU nutzen, um von der ukrainischen Regierung die Einhaltung der Minderheitenrechte und die Freilassung von Julija Timoschenko zu fordern.