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Volk: Tuareg

Tuareg-Konflikt eskaliert – Europa soll Friedensinitiativen entwickeln

Angesichts des zunehmenden Flüchtlingselends in der Sahara hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an EU-Außenministerin Catherine Ashton appelliert, sich engagierter für eine friedliche Beendigung des Tuareg-Konflikts einzusetzen. Europa darf nicht länger wegschauen und Friedensinitiativen nur Frankreich überlassen. Wenn in der Sahara mehr als 160.000 Menschen auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind, dann geht das ganz Europa an und nicht nur die ehemalige Kolonialmacht.

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Libyens Minderheiten fordern Rechte – 17 Tote bei Kämpfen zwischen Toubou und Arabern

Mehr Rechte für Libyens nicht-arabische ethnische Minderheiten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag gefordert. Ein Jahr nach dem Beginn der Revolte gegen das Gaddafi-Regime steht es schlecht um die Anerkennung der Rechte nicht-arabischer Minderheiten in Libyen.

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Mindestens 78.000 Menschen auf der Flucht

Mindestens 78.000 Menschen sind seit Ausbruch des neuen Tuareg-Konfliktes im Norden Malis vor vier Wochen vor Gewalt und Übergriffen geflohen. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Samstag in Göttingen. Alleine in den letzten fünf Tagen sind 59.000 Tuareg und Angehörige anderer Bevölkerungsgruppen aus dem Krisengebiet geflüchtet.

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16.000 Menschen fliehen vor Gewalt in Nachbarländer

Mehr als 16.000 Menschen sind seit Ausbruch des Tuareg-Konfliktes in Mali vor drei Wochen in die Nachbarländer Niger, Mauretanien und Burkina Faso geflohen. Allein seit Freitag letzter Woche haben mehr als 4.000 neue Flüchtlinge in Mauretanien Zuflucht gesucht.

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Mali muss den Schutz von Tuareg garantieren

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Malis aufgefordert, den Schutz der Tuareg-Zivilbevölkerung zu garantieren. Die Tuareg dürfen nicht alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung pauschal als mutmaßliche „Aufständische“ behandelt werden und ihnen der Schutz durch Sicherheitskräfte verweigert werden.

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Neue Tuareg-Revolte im Norden Malis

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Ausbruch einer neuen Tuareg-Revolte im Norden Malis vor einer Eskalation der Gewalt in der Sahara und vor Reisen in den Nordosten des nordwestafrikanischen Landes gewarnt. Dem Norden Malis droht eine lange militärische Auseinandersetzung, da die Tuareg-Rebellen nichts zu verlieren haben und militärisch gut ausgerüstet sind.

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Ureinwohner in Afrika gefährdet – mehr als 140 indigene Völker leiden unter den Folgen des Klimawandels

Mehr als 140 indigene Völker in Afrika leiden massiv unter den Folgen des Klimawandels. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen zum Auftakt des Weltklimagipfels am heutigen Montag in Durban hingewiesen. Die katastrophalen Folgen von immer häufiger auftretenden Dürren und Überschwemmungen werden noch dadurch verschlimmert, dass sich Afrikas Regierungen nicht konsequent für Nachhaltigkeit und den Schutz der Biodiversität einsetzen.

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Tuareg gehen selbst gegen El Kaida vor – GfbV warnt vor neuer Tuareg-Revolte in der Sahara

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer neuen Tuareg-Revolte in Nordwestafrika. Nach drei blutigen Aufständen in den vergangenen 20 Jahren drohen im Norden Malis erneut Unruhen unter den Ureinwohnern der Sahara, denn sie fühlen sich von der Regierung in Bamako im Stich gelassen.

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Ethnische Minderheiten leiden unter Antiterror-Kampf

Mehr als 200 Millionen Angehörige ethnischer Minderheiten in elf Staaten Afrikas und Asiens leiden unter den Folgen des Antiterror-Kampfes. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon bei Washington D.C. hin.

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