Vor dem 17. EU-China-Gipfeltreffen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die europäischen Regierungschefs appelliert, sich für Menschenrechte von Tibetern und Uiguren und für mehr Internetfreiheit in China einzusetzen.
Anhaltende Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im Nordwesten Chinas
Der gewaltsame Zwischenfall ereignete sich, nachdem ein uigurischer Hirte die Polizei über die Anwesenheit von Fremden in dem abgelegenen Flussbett informiert hatte. Daraufhin war die Region von den Sicherheitskräften hermetisch abgeriegelt worden und eine Sondereinheit der Bereitschaftspolizei eröffnete das Feuer auf die Uiguren.
Engagement für Menschenrechte statt Kotau: Internet-Industrie soll sich für mehr Internetfreiheit in China einsetzen
Mit einer Mahnwache hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) während der Eröffnung der CEBIT-Computermesse in Hannover am Sonntag an die Internet-Industrie appelliert, sich für mehr Internetfreiheit in China einzusetzen. Statt sich mit einem Kotau Chinas Staats- und Parteiführung anzubiedern, sollten sich Facebook und andere Internet-Unternehmen ihrer eigenen ethischen Prinzipien erinnern und sich für die Freiheit des weltweiten Internet engagieren.
„Xi Jinpings Große Digitale Mauer“: Neuer Report dokumentiert Chinas Verletzung der Internetfreiheit
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem offiziellen Gastland China vorgeworfen, die Internetfreiheit sowohl im eigenen Land als auch weltweit massiv zu verletzen. Unter Staats- und Parteichef Xi Jinping wurde die Zensur deutlich verschärft und immer mehr Blogger werden willkürlich festgenommen.
Abschiebung von 36 verfolgten Christen nach Vietnam – Kambodscha verletzt UN-Flüchtlingskonvention
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Kambodschas Abschiebung von 36 Christen eines verfolgten indigenen Volkes nach Vietnam verurteilt. Die zwangsweise Abschiebung der Ureinwohner ist eine grobe Verletzung der Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen, da den Flüchtlingen in Vietnam akute Gefahr für Leib und Leben droht.
Neue Web-Regeln erleichtern Kriminalisierung von Minderheiten – Konflikte in Nationalitätengebieten werden tabuisiert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Chinas Regierung vorgeworfen, mit der am 1. März in Kraft tretenden Verschärfung der Internetzensur systematisch ethnische und religiöse Minderheiten zu kriminalisieren. Jeder, der zukünftig Informationen oder Gerüchte über Probleme und Konflikte in Siedlungsgebieten von Tibetern, Uiguren und Mongolen im Internet in China verbreitet, macht sich strafbar.
Mindestens 25 Menschen fielen in den letzten zehn Tagen Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und der Polizei in Chinas Nordwesten zum Opfer, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Dies signalisiert erneut einen massiven Anstieg der Spannungen in der Krisenregion Xinjiang / Ostturkestan.
Flüchtlingsdrama eskaliert: Thailand soll Uiguren aus China in die Türkei ausreisen lassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Thailands aufgefordert, 367 uigurische Flüchtlinge aus China in die Türkei ausreisen zu lassen. „Flüchtlinge sind keine Handelsware. Da…