2012 ist China-Kulturjahr bei uns in Deutschland. In vielen Städten wird es dazu Vorträge, Konzerte und Ausstellungen geben. Doch über die Zerstörung der tibetischen, uigurischen und mongolischen Kultur oder die Lage kritischer Künstler und Schriftsteller in China wird kaum informiert.
Trotz Handel kein demokratischer Wandel – Industrie soll sich für Menschenrechte in China engagieren
Zur Eröffnung der Industriemesse in Hannover hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Protestaktion auf die katastrophale Menschenrechtslage in China aufmerksam gemacht. Seit mehr als einem Jahrzehnt erklärt uns die deutsche Industrie, dass mit dem Handel auch der demokratische Wandel in China komme.
Neuer Menschenrechtsreport „Staatsfeind Schriftsteller“ dokumentiert Verfolgung von Autoren in China
Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag einen neuen Menschenrechtsreport veröffentlicht, in dem die Verfolgung von 79 Schriftstellern und Internet-Autoren in China dokumentiert wird. Aus politischen Gründen werden zurzeit 54 Autorinnen und Autoren in China in regulären Haftanstalten, Geheimgefängnissen oder Arbeitslagern festgehalten.
Scharfe Kritik von Menschenrechtlern – Freiheit für verfolgte Schriftsteller und Künstler in China gefordert
Zur Eröffnung des China – Kulturjahres in Deutschland hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Verfolgung von Schriftstellern und Künstlern in China gefordert. Mit fünf leeren Stühlen erinnerte die GfbV bei der Eröffnungszeremonie in Berlin an inhaftierte uigurische, tibetische, mongolische und chinesische Schriftsteller.
China zeigt nur seine Schokoladenseite – Kein Platz für Menschenrechte
Als einseitige Propaganda-Schau der chinesischen Regierung bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das China-Kulturjahr 2012 in Deutschland. Chinas Regierung instrumentalisiert Künstler zur Image-Werbung in Deutschland, während es zugleich Dutzende Schriftsteller und Filmemacher zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt und mundtot macht.
Kein Platz für Menschenrechte: China zeigt in Köln nur seine „Schokoladenseite“ – Wirtschaftsförderung hat Vorrang
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Stadt Köln vor, bei ihren Feiern zum „China-Jahr 2012“ der Wirtschaftsförderung Vorrang vor Menschenrechten zu geben. Bei den geplanten Veranstaltungen mit kulturellem Schwerpunkt wird nur die „Schokoladenseite“ Chinas gezeigt, das Schicksal des inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, des von den Behörden mundtot gemachten Künstlers Ai Weiwei und Dutzender verfolgter Schriftsteller, Menschenrechtsanwälte, Bittsteller und bedrängter Angehöriger ethnischer Minderheiten ist Köln nur eine Randnotiz wert.
Umstrittene Show von Chinas offiziellen Kulturbotschaftern
Als „einseitige Propagandawerbung der chinesischen Regierung“ kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das neue Programm „Seidenstraße“ des Chinesischen Nationalcircus, der in den kommenden Wochen in verschiedenen Städten Deutschlands gastiert. Während Chinas Regierung an der sagenumwobenen Seidenstraße im Nordwesten des Landes systematisch traditionelle Kultur zerstört, wirbt es im Ausland mit der einzigartigen Kultur der dort lebenden Uiguren.
Mysteriöse Todesumstände aufklären! – Xinjiang droht in 2012 noch mehr Gewalt
Nach der Erschießung von sieben mutmaßlichen Geiselnehmern aus der Volksgruppe der Uiguren hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor noch mehr Gewalt in Nordwestchina im Jahr 2012 gewarnt. Chinas Behörden setzen gegenüber den muslimischen Uiguren auf eine Politik der harten Hand, die die Gewalt in der Unruheregion Xinjiang weiter schürt.