Beim aktuellen Einmarsch werden die türkischen Bodentruppen von Dschihadisten-Milizen begleitet, die sowohl in ihrer Handlung als auch in ihrer Agitation eine existenzielle Bedrohung für diverse religiöse und ethnische Minderheiten in dieser Region darstellen.
Kein Waffen-Deal mit der Türkei!
Frau Merkel, Herr Schulz, Herr Seehofer, sprechen Sie sich gegen die Waffenlieferungen an die Türkei und alle anderen Parteien im Syrien-Konflikt aus.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Appell an die NATO – Yeziden in Nordsyrien in höchster Gefahr
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg appelliert, eine Sitzung des Nordatlantikrats einzuberufen und sofort geeignete Maßnahmen zu beschließen, den Krieg des Nato-Partners Türkei gegen die nordsyrische Enklave Afrin zu beenden.
Die Lage in der Region ist sehr Besorgnis erregend. Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff waren schon lange sehr knapp, denn Afrin ist seit Jahren von der Türkei und syrischen Islamisten eingekesselt. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
Kurden und Yeziden äußern sich zu Angriff auf Afrin
Seit Tagen greift die türkische Armee die mehrheitlich von Kurden bewohnte Enklave Afrin im Nordwesten von Syrien an.
Kurdische Politiker, aber auch einfache Dorfbewohner hoffen dringend auf Deutschland, die EU, die USA und andere Staaten, um Erdogan zu stoppen. Foto: World Humanitarian Summit via Flickr
Nordsyrien: Angriffskrieg der Türkei verhindern!
Schockiert von den Angriffen der türkischen Armee auf die friedliche benachbarte Kurdenregion Afrin im Nordwesten Syriens warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer neuen humanitären Katastrophe.
In Kirkuk, Tuz Churmatu sowie in anderen Ortschaften im Nordirak, die von der irakischen Armee und Milizen eingenommen worden sein, soll es zu sexuellen Misshandlungen von kurdischen Frauen gekommen sein. Foto: Nedim Yilmaz via Flickr [Symbolbild]
Irak: Soldaten und Milizionäre sollen kurdische Frauen sexuell missbraucht haben
Nach dem Bekanntwerden von Berichten über gezielte sexuelle Gewalt irakischer Soldaten und Milizionäre gegen kurdische Frauen fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Untersuchung der schweren Vorwürfe.
Mahnwache der GfbV für überlebende Yeziden im August 2017. Die Regierung des Landes Brandenburg darf den einstimmigen Beschluss des Landesparlaments vom Dezember 2016 nicht missachten. Die versprochene Aufnahme eines Sonderkontingents von schutzbedürftigen Yezidinnen in Brandenburg sollte umgesetzt werden. Foto: GfbV
„Rettet yezidische Frauen und Kinder – jetzt!“
Mittwoch, den 25. Oktober 2017, um 16 Uhr
Vor der Staatskanzlei des Landes Brandenburg,
Heinrich-Mann-Allee 107 in Potsdam
Das Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche, der Patriarch von Babylon Louis Raphaël I. Sako bei einer von der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak organisierten Konferenzen in Kirkuk. Foto: GfbV
Irak: Christen und Yeziden droht neue Islamisierungsgefahr durch schiitische Milizen
Angehörigen religiöser Minderheiten wie Christen und Yeziden droht in einigen nordirakischen Regionen neue Islamisierungsgefahr, nachdem irakische Truppen und schiitische Milizen dort in die Provinz Kirkuk und andere Gebiete einmarschiert sind, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
"Bis jetzt sind die Yeziden leider Bürger dritten Grades, ob im Irak oder in Kurdistan." - Mirza Dinnayi ist yezidischer Menschenrechtler und Aktivist. Foto: GfbV
Interview mit yezidischem Menschenrechtler Mirza Dinnayi
Mirza Dinnayi, ein yezidischer Menschenrechtler und Aktivist, setzt sich trotz erschwerter Bedingungen für yezidische Flüchtlinge ein.