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Volk: Yeziden

Professor Gernot Wießner von „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ ausgezeichnet
Prof. Wießner (zweiter von rechts) zusammen mit seiner Frau Irina und dem damaligen nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Schnoor (rechts) 1989 in Kurdistan.

Professor Gernot Wießner von „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ ausgezeichnet

Der Göttinger Religionswissenschaftler und Orientalist, Professor Gernot Wießner, ist posthum von der „Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen“ (GEA) geehrt worden: Dem 1999 verstorbenen Hochschullehrer wurde auf der großen internationalen Tagung der GEA am vergangenen Wochenende in Bielefeld in Dankbarkeit für sein beispielloses Engagement für die verfolgte Religionsgemeinschaft und als Freund der Yeziden der Preis der Akademikergesellschaft verliehen.

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Tschetschenische Flüchtlinge fürchten Stigmatisierung
© EU Humanitarian Aid and Civil Protection/Flickr

Tschetschenische Flüchtlinge fürchten Stigmatisierung

Aus Furcht vor kollektiver Stigmatisierung haben sich am Mittwoch tschetschenische Flüchtlinge und Menschenrechtsaktivisten an die in Göttingen ansässige Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gewandt. Nach den Ausschreitungen in Celle und Hamburg, an denen am Dienstag Yeziden und Tschetschenen beteiligt waren, fühlen sich Tschetschenen als gesamte Gruppe beschuldigt und verunglimpft.

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„Minderheiten droht Vernichtung – Selbstverteidigung ermöglichen!“
Mit einer Mahnwache will die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland, dem Zentralrat der Yeziden, dem Verband der Vereine aus Kurdistan (KOMKAR) und dem Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland (ZAVD) darauf aufmerksam machen, dass den Minderheiten im Irak die Vernichtung droht. Foto: Michaela Böttcher für GfbV

„Minderheiten droht Vernichtung – Selbstverteidigung ermöglichen!“

Mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag, den 1. September 2014, ab 12 Uhr die Entscheidung der deutschen Bundesregierung begrüßen, Rüstungsgüter nach Irakisch-Kurdistan zu liefern.

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Irak: Yeziden, Christen und Kurden benötigen unseren Beistand!
Foto: jan Sefti/Flickr CC BY-SA 2.0

Irak: Yeziden, Christen und Kurden benötigen unseren Beistand!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an alle Bundestagsabgeordneten, sich für den Schutz von Irakisch-Kurdistan zu entscheiden. „Angesichts der tödlichen Bedrohung durch die „Barbaren des 21. Jahrhunderts“ darf die multiethnische und multireligiöse Region Nordirak nicht allein gelassen werden“, sagte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Montag in Göttingen.

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Yezidin berichtet über verzweifelte Lage der Zivilisten in umkämpften Gebieten des Irak
© Mustafa Khayat/Flickr

Yezidin berichtet über verzweifelte Lage der Zivilisten in umkämpften Gebieten des Irak

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt herzlich ein zu einem
Pressegespräch mit der Yezidin Nehad Isa
am Donnerstag, den 14. August 2014,
um 11:00 Uhr
im Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte,
Geiststraße 7, 37073 Göttingen

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Yezidische Flüchtlinge im Irak warten auf Rettung
© Daniel Matt/GfbV

Yezidische Flüchtlinge im Irak warten auf Rettung

Alarmierende Hilferufe erreichen die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus dem äußersten Nordwesten des Irak. Islamistische ISIS-Kämpfer sollen dort während ihres Vorrückens innerhalb weniger Tage schon mindestens 300 kurdische Yeziden getötet und rund 500 yezidische Frauen gefangen genommen haben.

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Dringender Appell zum Schutz der kurdischen Yeziden im Irak
© GfbV

Dringender Appell zum Schutz der kurdischen Yeziden im Irak

„Den Yeziden im Irak droht ein neuer Völkermord. Die Angehörigen der yezidischen Religionsgemeinschaft in Deutschland – und wir mit ihnen – sind in höchster Sorge um das Leben und die Sicherheit von hunderttausenden yezidischen Kurden in der Region Sinjar im äußersten Nordwesten des Irak, die gegenwärtig von den Extremisten der ISIS-Gruppe angegriffen wird.“

Die Kurdische Gemeinde Deutschland e.V., die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. und der Zentral der Yeziden in Deutschland wenden sich in einem gemeinsamen Appell an Bundesaußenminister Steinmeier.

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Einladung zum Pressegespräch
© United Nations Photo/Flickr

Einladung zum Pressegespräch

Pressegespräch
am Dienstag, den 5. August 2014, um 10 Uhr
in der Ezidischen Akademie , Am Brabrinke 14 in 30519 Hannover mit dem weltlichen Oberhaupt der Yeziden Mir Tahsin Beg, Dr. Lutz Brade, Ali Rasho und Hatab Omar von der Ezidischen Akademie e.V, sowie Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker.

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Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert einen Abschiebestopp für Flüchtlingsfamilien mit in Deutschland geborenen oder aufgewachsenen Kindern. „Unsere Politiker und Behörden waren in den vergangenen Jahren dafür verantwortlich, dass tausende von Flüchtlingskindern aus ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Schule, ihrem Freundeskreis hier in Deutschland gerissen und in eine ungewisse Zukunft in den Herkunftsländern ihrer Eltern geschickt wurden“, kritisierte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Donnerstag in Göttingen anlässlich des Weltflüchtlingstages (20.6.) und mahnte: „Jedes einzelne dieser Schicksale ist eine Tragödie, die wir hätten vermeiden können!“

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