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Aktuelles News & Artikel 9. Internationales Literaturfestival Berlin

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bietet im Rahmen des Festivals drei Workshops an

9. Internationales Literaturfestival Berlin

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Der Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf der Arabischen Welt. Die arabische Literatur blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück und hat in den letzten 30 Jahren einen großen Modernisierungsschub erfahren.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bietet im Rahmen des Festivals drei Workshops an.

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Arabische Menschenrechtler und Journalisten gegen den Völkermord in Darfur / Sudan

Ort: Collegium Hungaricum Berlin (Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin)

Datum: 14.09.2009

Uhrzeit: 11:00 Uhr

REFERENT: Ulrich Delius

Auch in vielen arabischen Staaten wird der Genozid in Darfur weitestgehend ignoriert, was als Chiffre für den Stand der Menschenrechte gelten kann. 400.000 Menschen verloren seit 2003 ihr Leben. Im Zentrum des Workshops stehen das gefährliche Engagement arabischer Menschenrechtler und Journalisten für Darfur und das Schweigen arabischer Regierungen zu diesem Thema.

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Zwangsassimilierung der Kurden in Syrien

Ort: Collegium Hungaricum Berlin (Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin)

Datum: 14.09.2009

Uhrzeit: 13:00 Uhr

REFERENTIN: Sarah Reinke

Mehr als zwei Millionen Kurden Syriens leiden seit 50 Jahren unter der „Arabisierungspolitik“. Zehntausende wurden zu Staatenlosen erklärt, viele vertrieben. Unterricht in Kurdisch und in kurdischer Kultur sind verboten.

Der Workshop macht die Arabisierungspolitik zum Thema. Was bedeutet sie für die kulturelle Identität der syrischen Kurden? Welche Antwort haben die kurdischen Kulturschaffenden auf sie?

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Kabylen in Algerien fordern Anerkennung ihrer Sprache und Kultur

Ort: Collegium Hungaricum Berlin (Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin)

Datum: 14.09.2009

Uhrzeit: 15:00 Uhr

REFERENTEN: Ulrich Delius und ein Vertreter des Vereins für Deutsch-

Kabylische Freundschaft

Mehr als 40 Jahre nach der Unabhängigkeit Algeriens warten die Kabylen noch immer auf die Anerkennung grundlegender Rechte. Obwohl ihre Sprache offiziell anerkannt ist, setzt die Regierung die Politik der Arabisierung fort. So droht das Ende der Jahrtausende alten Sprache und Kultur. Workshop zur Information über die Kultur der Kabylen und ihren Kampf für Demokratie.

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Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.

Wir würden uns sehr freuen Sie bei unseren Workshops begrüßen zu dürfen.

Für Fragen steht Ihnen Eva Lutter unter e.lutter@gfbv.de zur Verfügung.

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