Zum Inhalt springen
Aktuelles News & Artikel Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor

GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius spricht über die Situation der Masiren in Algerien

Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor

Algerien: Verfassungsreform sieht Anerkennung der Berber-Sprache vor
Porträt eines marokkanischen Berbers. Foto: © Mr Seb via Flickr

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Die algerische Regierung kündigte Anfang Januar 2016 an, im Rahmen einer Verfassungsreform die Berber-Sprache Tamazight als „nationale und offizielle Sprache“ anerkennen zu wollen. Nach 40 Jahren des friedlichen Engagements von Kabylen, Chaoui, Tuareg und anderer indigener Völker Algeriens für die Anerkennung ihrer lange unterdrückten Kultur gibt es nun einen Hoffnungsschimmer, dass Algerien seine Arabisierungspolitik endlich aufgibt.

GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius spricht über die Situation der Masiren in Algerien, ihren langen friedlichen Kampf für die Anerkennung ihrer Sprache und die Situation in Algerien allgemein, fünf Jahre nach Beginn des „Arabischen Frühlings“.

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren

Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.