Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Während der Eröffnungsveranstaltung der CeBIT 2012 am kommenden Montag in Hannover wird sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit „Rettet den Regenwald“ mit einer Mahnwache an den CeBIT-Ehrengast, die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, wenden, die indigenen Völker im Regenwald in letzter Minute zu retten. Nur ein Veto von Rousseff kann ein neues Waldschutzgesetz in Brasilien verhindern. Es soll am Dienstag (6.3.) verabschiedet werden und hätte für die Ureinwohner und die Natur katastrophale Folgen.
Das neue Gesetz würde in Brasilien zu einer deutlichen Zunahme der Abholzung im Regenwald führen und damit auch das Überleben vieler indianischer Gemeinschaften gefährden, befürchtet die GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert. Der bislang vorbildliche Schutz der Waldgebiete würde zu Gunsten der Landbesitzerlobby und ihrer Suche nach immer mehr Anbauflächen zum Beispiel für Soja oder Weideflächen für Rinder ausgehöhlt. Einer zunehmenden Entwaldung besonders schutzlos ausgesetzt wären die geschätzt 70 Völker in freiwilliger Abgeschiedenheit.
Wir laden herzlich ein zu unserer Mahnwache
am Montag, den 05.03.2012 um 17:00 Uhr
vor dem Hannover Congress Centrum (Theodor-Heuss-Platz 1)
in Hannover.

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