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Aktuelles News & Artikel Billiger Reis ist kein Allheilmittel zur Linderung der Armut in Indien – Landraub stoppen!

Indisches Parlament beschließt Programm zur Hungerbekämpfung

Billiger Reis ist kein Allheilmittel zur Linderung der Armut in Indien – Landraub stoppen!

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Mit Skepsis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf das heute vom indischen Parlament beschlossene Programm zur Bekämpfung des Hungers reagiert. Die verarmte Bevölkerung soll mit preiswertem subventioniertem Reis und Getreide versorgt werden. „Viele der 95 Millionen Ureinwohner in Indien leiden jedoch unter Protein- und Nährstoffmangel. Da helfen billige Reis- und Weizenlieferungen wenig“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Wer die Armut unter den Adivasi-Ureinwohnern wirksam bekämpfen will, muss vor allem den Raub ihres Landes stoppen.“ Zehntausende Quadratkilometer kostbares Ackerland gehen jedes Jahr für den Bau von Staudämmen, Windkraftanlagen, Bergbau-Minen, Straßen und Fabriken verloren.

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