Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
„Statt von Brandenburgischen Landesregierung die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern im Schulunterricht zu verlangen, muss der EU-Beitrittskandidat Türkei umgehend die eigenen Lehrpläne neu gestalten“, forderte GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch, nachdem das Bildungsministerium des Bundeslandes dem Druck aus der Türkei nachgegeben hat. „Dazu gehört die Information der Schüler über die blutigen Gründerjahre der Republik, die Vernichtung von 1-1,5 Mio. Armeniern, 500.000 aramäisch-sprachigen Assyro-Chaldäern, mehreren hunderttausend Kurden und mindestens einer halben Million griechisch orthodoxer Bürger des eigenen Landes. Ohne die eindeutige Anerkennung und Verurteilung dieser Genozide ist die Türkei in Europa nicht willkommen“.
Die brandenburgische SPD und Landesregierung sollte dringend darüber nachdenken welche Art von Vergangenheits- und Gegenwartsbewältigung sie ihren Schülern vermitteln will. Offensichtlich gehört dazu, Mangel an Zivilcourage und Opportunismus.

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