Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Seit Anfang der 1990er Jahre kämpfen die brasilianischen Ashaninka am Fluss Amonia verstärkt gegen Regierungsprojekte und Holzfirmen, die die Umwelt in der gesamten region in der Umgebung des Flusses Jurua auf brasilianischer und peruanischer Seite der Grenze gefährden. Die Gefahr geht dabei vor allem von Peru aus, wo auch in indianischen Schutzgebieten rücksichtslos die Ausbeutung der Rohstoffe vorangetrieben wird. Illegal arbeitende Holzfäller treiben immer wieder in freiwilliger Isolation lebende indigene Gruppen über die Grenze nach Bralislien. Die indigenen Völker in der Grenzregion fühlen sich alleingelassen in ihrem Kampf um ihre Kultur und den Erhalt der Umwelt, die ihre Lebensgrundlage ist.

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