Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Der deutsche Generalkonsul Dr. Oliver Schnakenberg hat am vergangenen Donnerstag das Büro der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak in der kurdistanischen Hauptstadt Arbil besucht. Der deutsche Diplomat wurde vom Bürgermeister von Arbil, begleitet. Im Gespräch mit den GfbV-Mitarbeitern und Beiratsmitgliedern sicherte Schnakenberg unserer Sektion volle Unterstützung zu.
Die Arbeit der GfbV diene dem friedlichen Zusammenleben von Kurden und Nichtkurden im Nordirak, betonten die GfbV-Mitarbeiter. Es sei von großer Wichtigkeit, dass Deutschland und die EU das demokratische Experiment in Irakisch-Kurdistan allseitig fördern.
Mitte Februar 2009 hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier feierlich das deutsche Generalkonsulat in Arbil eröffnet. Dort sind neben Deutschland inzwischen 15 Länder diplomatisch vertreten, darunter Großbritannien, Frankreich, Italien und Russland.
Seit 2006 fordert die GfbV ein deutsches Generalkonsulat im irakischen Bundesstaat Kurdistan. Deutschland dürfe die Chance nicht verpassen, mit einer regulären diplomatischen Vertretung in der kurdistanischen Hauptstadt sein Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit dem jungen autonomen Bundesland im Nordirak zu signalisieren. Bereits am 10. November 2006 führten Tilman Zülch, Generalsekretär der GfbV und unser Nahostreferent Dr. Kamal Sido mit Vertreten des Auswärtigen Amtes in Berlin Gespräche in dieser Sache.
Der deutsche Botschafter in Bagdad, Martin Kobler, hatte das Büro der GfbV-Sektion Irakisch Kurdistan in Arbil am 21. November 2006 besucht. Schon damals hatte Zülch dem Diplomaten gegenüber die Bedeutung eines deutschen Generalkonsulates im friedlichen Irakisch-Kurdistan hervorgehoben.

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