Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Die Hungerkatastrophe, die das Bürgerkriegsland Somalia betrifft, ist kein Zufall: Der Zerfall jeglicher Ordnung, die Herrschaft der Warlords und der nahezu allmächtigen radikalislamischen Al-Shabaab-Milizen haben sie in diesem Ausmaß überhaupt erst ermöglicht. Die Gesellschaft für bedrohte Völker wirft der Weltgemeinschaft vor, ein Eingreifen zur rechten Zeit verschlafen zu haben, um das Desaster abzuwenden. Sie fordert Verhandlungen mit den radikal-islamischen Al-Shabaab-Milizen. Denn, so erklärt der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in einem Interview mit dem Arte Journal, nur so haben die Menschen dort eine Überlebenschance. Menschenrechte verletzen in Somalia übrigens nicht nur die Islamisten, die mit öffentlichen Enthauptungen Schrecken verbreiten. Auch die Übergangsregierung und internationale Friedenstruppen machen sich schuldig.
Das komplette Interview gibt es hier zum Nachlesen.

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