Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Es ist das Jahr 2005 in dem kleinen türkisch-kurdischen Dorf Balliova an der Grenze zum Iran und dem Irak. Das von den Grenzkonflikten zerrüttete Gebiet, wird vom türkischen Militär kontrolliert. Nach den häufigen Auseinandersetzungen mit den kurdischen Kämpfern ist die Dorfbevölkerung das Ziel der türkischen Repressionen geworden.
Trotz dieser schwierigen Umstände wollen Azad und seine Freundin Nazenin heiraten. Auf der Hochzeitsfeier kommt es jedoch zu einer Auseinandersetzung mit dem türkischen Militär. Azad schießt auf einen Kommandanten und flüchtet aus Balliova.
Als blinder Passagier in einem LKW passiert er die Grenze zur autonomen Region Kurdistan im Irak. Hier kreuzt sich sein Weg mit anderen Schicksalen aus verschiedenen Regionen des geteilten Kurdistans.
Er trifft Cheto, der aus Paris in die Heimat zurückkehrt, weil die sterblichen Überreste seiner Schwester in einem irakischen Massengrab gefunden wurden, und Jekaf, die als Mädchen von irakischen Soldaten verschleppt wurde.
Azad lernt auch Taman kennen, die ihn mit in ein Guerilla Camp in den kurdischen Bergen nimmt. Dort kämpfen Kurden gegen das islamische Regime. Ebenso wie Azad will auch Taman ihren Verlobten heiraten, doch die Hochzeitsfeier wird durch einen Bombenangriff unterbrochen.
Azad beschließt Nazenin aus seinem Heimatdorf in die Berge zu holen, doch er gerät in einen Hinterhalt des türkischen Mililtärs. Auf dem Dorfplatz werden er und Nazenin angeschossen. Wie im Tanz taumeln die beiden Liebenden zu den Klängen eines Dol (kurdisches Schlaginstrument), und sinken schließlich tot zu Boden.
(Aus der Pressemitteilung zum Spielfilm „DOL“)
mehr Infos unter: DOL – der Film
und mitosfilm
Der Film läuft auf der Berlinale von Mittwoch, den 14.2.2007 bis Samstag, den 17.2.2007 in verschieden Kinos in Berlin. Näheres entnehmen Sie dem Berlinale-Programm

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren
Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.