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Aktuelles News & Artikel Ernüchternde Bilanz nach 15 Jahren UN-Resolution 1325

GfbV-Afrikareferent über die große Gefahr für Frauen im Krieg

Ernüchternde Bilanz nach 15 Jahren UN-Resolution 1325

Ernüchternde Bilanz nach 15 Jahren UN-Resolution 1325
Eine Frau findet keinen Schlaf in einem Flüchtlingslager im Kongo. Sexuelle Gewalt, die während des Krieges im Kongo verübt wurde, wird bis heute als eine der schlimmsten weltweit beschrieben. Foto: Endre Vestvik via Flickr

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Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Am 31. Oktober 2000 wurde die UN-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen im Krieg verabschiedet. Doch bis heute missachten dutzende Staaten die wegweisende Resolution des Weltsicherheitsrates. So setzen ihre Soldaten oder verbündete Milizen Vergewaltigung als Kriegswaffe ein oder sie verweigern Opfern sexueller Gewalt eine angemessene Betreuung. Zudem werden die Täter nicht bestraft. Deshalb ist sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten eine große Gefahr für Frauen und Mädchen.

Besonders katastrophal ist die Lage im Sudan, Südsudan, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo, Syrien und Burma. Den Millionen Frauen im Krieg ist nicht mit Lippenbekenntnissen geholfen. Vielmehr muss die Ächtung sexueller Gewalt im Krieg zum Leitmotto der Außenpolitik werden.

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