Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Bei der 29. regulären Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, die vom 15. Juni bis 3. Juli 2015 in Genf stattfindet, verlesen heute Repräsentanten des European Rohingya Councils (ERC) eine Erklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Der Vorstandsvorsitzende des ERC, Khairul Amin, Mohamed Ibrahim, Generalsekretär, und Dr. Khubaib Hla Kyaw machen mit der Stellungnahme auf die weiterhin schreckliche Menschenrechtslage der Rohingya in Burma aufmerksam. So wird der muslimischen Minderheit jedes Recht auf Staatsangehörigkeit verwehrt oder auch ihre Grundstücke und Besitztümer konfisziert. Ihr Recht auf Bildung, Religionsfreiheit und sogar das Recht auf Heiraten sind durch Gesetze in Burma eingeschränkt. Viele der Rohingya erleben willkürliche Verhaftungen und Folter, einige von ihnen sterben dabei.
Die Aktivisten des ERC wollen gemeinsam mit der GfbV den UN-Menschenrechtsrat dazu bringen, mehr Druck auf Burmas Regierung auszuüben. Die diskriminierenden Gesetze müssen zurück genommen werden. Nur so können die verschiedenen ethnischen Gruppen in Burma versöhnt werden.
Das Statement im Englischen können Sie hier herunterladen: ORAL STATEMENT REGARDING THE RIGHTS OF ROHINGYA

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