Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Das Glashaus, Schlossstr. 17, 31188 Holle/OT Derneburg
Das tibetische Hochland wird auch als der „Dritte Pol“ bezeichnet, denn in ihm liegen über 40.000 Gletscher, die neben dem Nord- und Südpol eines der größten Eisvorkommen der Erde bilden. Sie sind der Wasserspeicher für einige der größten Flüsse Asiens, die auf dem Hochplateau entspringen. An allen diesen Flüssen hat China bereits mit dem Bau von gewaltigen Staudämmen begonnen, und weitere sind geplant. Da diese Flüsse die Lebensadern auch in Indien, Bangladesh, Laos und Kambodscha bilden, wird damit die Wasserversorgung nicht nur in Tibet, sondern auch in diesen Ländern bedroht. Der Dokumentarfilm „Meltdown in Tibet – Chinas verheerende Wasserpolitik“, heimlich von Michael Buckley in Tibet gedreht, setzt sich mit der drohenden Zerstörung der Wasserläufe Tibets auseinander.
Ulrich Delius, Asien-Referent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen, wird vor dem Film eine Einführung geben und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Datum: Donnerstag, 25. November 2010
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: Das Glashaus, Schlossstr. 17, 31188 Holle/OT Derneburg
Eintritt: 7,00 Euro
Eine Veranstaltung der Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hannover/Hildesheim.

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