Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Das ist der Slogan, unter dem sich Amnesty International und die GfbV am fünften Jahrestag des Friedensabkommens zwischen dem Nord- und dem Südsudan auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin am 7. Januar 2010 um 10:30 Uhr versammeln.
Wir wollen auf die verheerenden Folgen eines möglichen Scheiterns des Abkommens und auf die schlechte Menschenrechtslage aufmerksam machen. Wenn die internationale Gemeinschaft -und auch die Bundesregierung- jetzt nicht gemeinsam und entschlossen die Konfliktparteien zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen bringen, dann droht jede Chance auf einen dauerhaften Frieden im Sudan verspielt zu werden. Als lautstarke Warnung vor neuer Gewalt wollen wir auf Ölfässern trommeln. Außerdem wird ein großer Berg alter Schuhe als symbolische Mahnung vor Vertreibung und Tod tausender Zivilisten aufgehäuft. Wir freuen uns sehr über Unterstützung! Wenn Ihr konkrete Fragen habt, könnt Ihr Euch gerne an unsere Aktionsreferentin Eva Lutter e.lutter@gfbv.de wenden.
Am Abend findet dann im Paul-Löbe-Haus um 18:00 Uhreine Podiumsdiskussion zum Thema Sudan fünf Jahre nach dem Nord-Süd-Friedensabkommen: Wahlen 2010 und Referendum 2011 – wie kann eine Eskalation der Gewalt verhindert werden? statt. Nach einem Impulsreferat von Marina Peter vom Sudan Focal Point Europe werden Bundestagsabgeordnete aller Parteien diskutieren. Wenn Euch diese Podiumsdiskussion interessiert und Ihr teilnehmen wollt, müsst Ihr Euch bitte bis zum 24.12.2009 unter Angabe des vollständigen Namens und Geburtsdatums bei Franziska.Ulm@amnesty.de anmelden!

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