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Aktuelles News & Artikel GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius zu den EU-Sudan-Beziehungen

Bei Gesprächen zwischen der EU und dem Sudan spielen Menschenrechte keine Rolle

GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius zu den EU-Sudan-Beziehungen

GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius zu den EU-Sudan-Beziehungen
Was der Öffentlichkeit als Bekämpfung von Fluchtursachen präsentiert wird, sind in Wirklichkeit Millionen, die in den Bau von Grenzanlagen fließen, Foto: GfbV

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Bei Gesprächen zwischen der EU und dem Sudan spielen Menschenrechte keine Rolle: Das Hauptanliegen der EU ist es, Flüchtlinge aus dem Sudan und dessen angrenzenden Ländern an der Flucht nach Europa zu hindern. Auch der Haftbefehl gegen den sudanesischen Diktator Omar al-Bashir, der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht wird, hindert die EU nicht daran mit dem Sudan zu kooperieren.

Was der Öffentlichkeit als Bekämpfung von Fluchtursachen präsentiert wird, sind in Wirklichkeit Millionen, die in den Bau von Grenzanlagen fließen. Während die Bevölkerung weiter leidet, profitiert die deutsche Wirtschaft von dem Deal.

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