Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Pläne von Außenminister Guido Westerwelle, den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung im Auswärtigen Amt, Günter Nooke (CDU), durch einen liberalen Politiker zu ersetzen.
Anlässlich des Tages der Menschenrechte am Donnerstag (10.12.) erklärte der GfbV-Bundesvorsitzende Tilman Zülch dazu in Göttingen: „Menschenrechte verteidigen können nur kritische Geister, da ist Parteipolitik fehl am Platze.
Günter Nooke hat, obwohl im Auswärtigen Amt stationiert, seine Unbestechlichkeit und Unabhängigkeit durch konsequente, aber konstruktive Kritik nicht nur in Sachen China-, Russland- und Iran- Politik bewiesen. Er ist ein verlässlicher Partner für Menschenrechtler im Lande und helfender Anwalt für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen in der Welt. Deshalb darf die deutsche Öffentlichkeit Westerwelle nicht erlauben, das Amt des Menschenrechtsbeauftragten gleichzuschalten und so zu einem Hilfsinstrument von Machtpolitik zu machen.“
Tilman Zülch ist auch erreichbar unter politik@gfbv.de

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