Zum Inhalt springen
Aktuelles News & Artikel Indien: Ausbau der Atomenergie auf Kosten der Ureinwohner

Diskussions- und Filmabend

Indien: Ausbau der Atomenergie auf Kosten der Ureinwohner

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Göttingen
Punit Minz, Vorsitzender einer Minenarbeiter-Gewerkschaft der Adivasi, der indischen Ureinwohner, wird über Landraub und die verheerenden Folgen der Uranförderung für Leib und Leben von Minenarbeitern und Anwohnern berichten.

Wir laden Sie sehr herzlich zu unserem Diskussionsabend „Indien: Ausbau der Atomenergie auf Kosten der Ureinwohner“. Eintritt frei. Spenden erwünscht!

Datum: Dienstag, den 14. September 2010

Zeit: 19:30 Uhr

Ort: Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte, Geiststraße 7, 37073 Göttingen

Hintergrund:

Während in Deutschland eine Debatte über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken entbrannt ist, setzt Indien auf den Ausbau der Kernenergie: In den nächsten zwei Jahrzehnten soll die Produktion von Atom-Strom um das 14-Fache gesteigert werden und die Förderung des dafür notwendigen Rohstoffes Uran dementsprechend ausgeweitet werden.

Das bedeutendste Uranabbaugebiet Indiens liegt in der Gegend von Jadugoda im indischen Bundesstaat Jharkhand. Dort leben vor allem Angehörige der Adivasi-Völker Ho und Santhal. Es gibt kaum Bemühungen, Adivasi in den angrenzenden Dörfern oder die Arbeitskräfte in der Uranmine und –mühle vor der Radioaktivität zu schützen. Auffällige Gesundheitsschäden wie Krebserkrankungen und erblich bedingte Missbildungen häufen sich in diesen Gebieten.

Wir freuen uns auf den spannenden Bericht von Punit Minz und anregende Diskussionen!

Weitere Informationen

Statement Punit Minz (Deutsch, pdf-Format)

Statement Punit Minz (Englisch, pdf-Format)

Ansprechpartner

Für Fragen wenden Sie sich bitte an den Asienreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius (aisen@gfbv.de, 0551-49906-27) oder unseren Indienexperten, James Albert (0551-499ß6-30).

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren

Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.