Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius spricht über die Situation in Mali und den möglichen Einsatz der Bundeswehr. Wenn dieser nicht nur ein symbolischer Freundschaftsbeweis gegenüber Frankreich sein soll, dann muss sich Deutschland engagierter für eine tatsächliche Aussöhnung zwischen Tuareg, Arabern, Peulh und anderen Bevölkerungsgruppen einsetzen. Bisher ist der Friedensvertrag für Nord-Mali kaum mehr wert als das Papier, auf dem er geschrieben steht.
Die UN-Friedensmission in Mali MINUSMA ist die bisher blutigste seit dem Somalia-Einsatz in den 90er Jahren. Blauhelmsoldaten und zivile Mitarbeiter der MINUSMA sind eine beliebte Zielscheibe für Terrorangriffe islamistischer Gewalttäter. So wurden seit Beginn der Mission im Juli 2013 bei 52 Attacken 43 MINUSMA-Mitarbeiter getötet und 128 Personen schwer verletzt. Insgesamt kamen nach UN-Informationen bislang 64 MINUSMA-Mitarbeiter zu Tode.

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