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Aktuelles News & Artikel Keine Gewalt gegen demonstrierende Mönche und Zivilisten in Burma

Keine Gewalt gegen demonstrierende Mönche und Zivilisten in Burma

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Zehntausende Mönche haben in den letzten Tagen in Burma für Demokratie und Menschenrechte demonstriert. Bei diesen Protesten ging es recht schnell nicht mehr um die drastische Erhöhung der Benzinpreise, gegen die sich die Bevölkerung zu Beginn der Demonstrationen im August 2007 wandte. Inzwischen fordern die Demonstranten ein Ende der Willkürherrschaft der Militärjunta, die für Vertreibungen, Massaker, Zwangsarbeit und brutale Repression verantwortlich ist. Die Armee machte nun ihre Drohungen wahr und ging gewaltsam gegen die Demonstranten – sogar gegen die Mönche – vor. Hinter den protestierenden Mönchen steht die überwältigende Mehrheit der Menschen in dem Vielvölkerstaat. Nach der blutigen Niederschlagung der Unruhen 1988 mit etwa 3000 Toten darf ihr Protest nun nicht erneut in blutiger Repression erstickt werden.

Bitte appellieren Sie deshalban den Botschafter Burmas (das offiziell als Myanmar bezeichnet wird) sowie an die Botschafter Chinas und Indiens, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine weitere Eskalation zu verhindern. China und Indien sind die engsten Verbündeten der Militärjunta. Sie betreiben umfassenden Handel mit dem Nachbarland und unterlaufen damit alle Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaft.

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