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Aktuelles News & Artikel Konferenz am 20. Juni 2009 in Frankfurt am Main

"Nationalitätenfrage und Demokratie im Iran"

Konferenz am 20. Juni 2009 in Frankfurt am Main

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Frankfurt am Main
Am 11. Februar diesen Jahres feierte die Islamische Republik Iran prunkvoll ihr dreißigjähriges Bestehen. Wenig Anlass zum Feiern hatten jedoch die nichtpersischen Völker und Glaubensgemeinschaften, die nicht der Staatsreligion, dem schiitischen Islam, angehören. Denn die Aseri, Kurden, Araber, Belutschen, Turkmenen, Baha’i, sowie andere kleinere Völker und Religionsgemeinschaften werden weiterhin im Vielvölkerstaat Iran unterdrückt. Gewaltvolle Überfälle, Verfolgung, Diskriminierung und Mord prägen den Alltag dieser Menschen. Tag für Tag fallen immer mehr Angehörige nicht-persischer Völker oder religiöser Glaubensgemeinschaften im Iran der Willkür der iranischen Geheimdienste zum Opfer. Sie werden verschleppt, gefoltert und ermordet.

Während Massendemonstrationen gegen eine mögliche Wahlfälschung im Iran andauern, organisierten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Friedrich-Naumann-Stiftung „FÜR DIE FREIHEIT“ und die Karl-Hermann-Flach-Stiftung am vergangenen Samstag eine eintägige Konferenz zur Lage der Nationalitäten sowie der religiösen Minderheiten in dem Vielvölkerstaat. Bei der Konferenz „Nationalitätenfrage und Demokratie im Iran“ sprachen, Vertreter der im Iran lebenden Aserbaidschaner, Kurden, Turkmenen, Experten zu Fragen des Föderalismus sowie eine Frauenrechtlerin. Eine Referentin berichtete ausführlich über die Lage der religiösen Minderheiten der Baha’i, Zoroastrier, Assyrer, Armenier und Juden.

Pressemitteilung anlässlich der Konferenz

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