– deutsche Politiker müssen sich hinter den Medschlis stellen
Krim: Weiterer Schlag ins Gesicht der Krimtataren befürchtet
Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
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Jemen: Not der Minderheiten darf nicht übersehen werden
Angesichts der eskalierenden Kämpfe im Jemen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor, die am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der humanitären Hilfe zu übersehen. Besonders gefährdet ist die Minderheit der Al-Muhamaschin, die seit Jahrzehnten unter systematischer Ausgrenzung und anhaltender institutioneller Diskriminierung leidet. Die GfbV fordert UN-Organisationen, internationale Hilfswerke und die Staatengemeinschaft auf, ihre Situation gezielt zu berücksichtigen.
Vertreibung für den Tourismus: Maasai-Vertreter aus Tansania stellen Vision für selbstbestimmten und nachhaltigen Tourismus vor
Zwei Vertreter der indigenen Maasai aus Tansania reisen im November durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Belgien, um auf die Vertreibung ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche und Veranstaltungen stehen die Auswirkungen von Tourismus und Naturschutz auf Gebiete der Maasai im Norden Tansanias, ihre Rechte auf Land und Selbstbestimmung und Menschenrechtsverletzungen.
Brasilien: Wahlsieg Lulas ist ein Erfolg für Demokratie und indigene Rechte
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wertet den Wahlsieg von Luiz Inácio Lula da Silva bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl als wichtiges Signal für Demokratie, Menschenrechte und den Schutz des Amazonas. Lula setzte sich am Sonntag (25. Oktober) gegen den rechtsextremen Flávio Bolsonaro durch.