– deutsche Politiker müssen sich hinter den Medschlis stellen
Krim: Weiterer Schlag ins Gesicht der Krimtataren befürchtet
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Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
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Verleihung des Hessischen Friedenspreises an armenischen Ministerpräsidenten: Rechte der aus Bergkarabach Vertriebenen achten
Anlässlich der Verleihung des Hessischen Friedenspreises an den armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan am 18. September 2026 im Hessischen Landtag richtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit vier weiteren Organisationen heute einen Appell an die Landtagspräsidentin, die Mitglieder des Hessischen Landtags und das Kuratorium des Hessischen Friedenspreises. Die Unterzeichnenden sprechen sich ausdrücklich für einen nachhaltigen Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan aus. Ein solcher Frieden könne jedoch nur gerecht und tragfähig sein, wenn die Rechte der gewaltsam aus Bergkarabach vertriebenen armenischen Bevölkerung auf Grundlage des Völkerrechts und der UN-Völkermordkonvention berücksichtigt werden.
Boliviens Regierung will über 100 Ranger entlassen: Schutz indigener Territorien braucht Präsenz vor Ort
Die bolivianische Regierung stellt im Zuge einer Neuorganisation des staatlichen Schutzgebietsdienstes SERNAP die Stellen von 143 Rangerinnen und Rangern infrage. Die Beschäftigten wurden aufgefordert, ihre Stellen für die Umstrukturierung freizugeben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Folgen für den Schutz der artenreichen Wälder und die Indigenen Völker, deren Territorien sich mit staatlichen Schutzgebieten überschneiden.
Kirchliche Würdigung Ratko Mladićs: Appell an deutsche Kirchen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Deutsche Bischofskonferenz, den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in einem offenen Brief aufgefordert, deutlich auf die öffentliche Würdigung Ratko Mladićs durch die Serbisch-Orthodoxe Kirche zu reagieren. Anlass ist die Beisetzung des wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen rechtskräftig verurteilten ehemaligen Militärführers am 7. September 2026 in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Die Trauerfeier wurde vom serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije persönlich geleitet.