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Aktuelles News & Artikel Menschenrechte im Gespräch: Christen in der Volksrepublik China

Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Münster

Menschenrechte im Gespräch: Christen in der Volksrepublik China

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Kirchenfoyer, Salzstr. 1 (Lambertikirchplatz), 48143 Münster

Christen gab es in China mit den Nestorianern seit dem 7. Jahrhundert, katholische Missionsversuche seit dem 13. Jahrhundert. Vor 400 Jahren, im Jahr 1610, starb in Peking der Jesuiten-Missionar Matteo Ricci, der mit seiner Missionsmethode der „Akkomodation“ (Anpassung) eine frühe Form der Theologie der Inkulturation schuf. Christen blieben gleichwohl immer eine kleine Minderheit, die vielfach Opfer politischer Veränderungen wurde und später in der Zeit des Imperialismus im 19. Jahrhundert nicht selten an der Seite der Kolonialmächte stand.

In der Zeit der kommunistischen Diktatur waren Christen schwerster Verfolgung ausgesetzt und konnten als Kirchen nur im Untergrund überleben. Mit der wirtschaftlichen Liberalisierung in der Volksrepublik China hat sich auch die Verfolgungssituation in wichtigen Bereichen entspannt. Aber auch heute noch werden vor allem Untergrundkirchen verfolgt und bekennende Christen insgesamt diskriminiert.

In unterschiedlicher Weise gilt dies auch für andere Religionsgemeinschaften in China.

Datum: Donnerstag, 14. Oktober 2010

Uhrzeit: 18.00 Uhr

Ort: Kirchenfoyer, Salzstr. 1 (Lambertikirchplatz), 48143 Münster

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Rahmen der Interkulturellen Wochen Münster 2010 in Kooperation mit dem Kirchenfoyer Münster.

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