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Aktuelles News & Artikel Menschenrechtsaktion in Berlin (10.9.): Sudan – Keine Deals mit Kriegstreibern, Herr Bundeskanzler!

Menschenrechtsaktion in Berlin (10.9.): Sudan – Keine Deals mit Kriegstreibern, Herr Bundeskanzler!

Anlässlich des Besuchs von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Kundgebung in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein:

Am Donnerstag, 10. September 2026,

ab 14.30 Uhr,

vor dem Hauptbahnhof, Washingtonplatz, Berlin.

Die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen finanziell und militärisch die Rapid Support Forces (RSF), die für Völkermordverbrechen, schwerste Menschenrechtsverletzungen und die Eskalation der humanitären Katastrophe im Sudan verantwortlich sind. Die GfbV kritisiert daher die Zusammenarbeit Deutschlands mit den VAE.

Rund 33,7 Millionen Menschen im Sudan werden im Jahr 2026 humanitäre Hilfe benötigen, mehr als in jedem anderen Land. Etwa 9,3 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes vertrieben, weitere 4,4 Millionen sind in die Nachbarländer geflohen. Knapp 19,5 Millionen Menschen sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Für Gemeinden in Teilen Darfurs und der Kordofan-Region besteht die Gefahr einer Hungersnot.

Nur durch die massive Unterstützung der VAE kann die RSF diesen Krieg mit größter Gewalt gegen die Zivilgesellschaft weiterführen. Deshalb dürfen die VAE kein Partner Deutschlands sein. Die GfbV fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, seinen Gast auf die Rolle der VAE im Sudan anzusprechen und ein Ende der Unterstützung der RSF einzufordern.

Sarah Reinke

Sarah Reinke

Geschäftsführerin Menschenrechtsreferate

Thematische Schwerpunkte:

  • Osteuropa
  • Ukraine
  • Armenien
  • Sudan

E-Mail: s.reinke@gfbv.de 

Telefon: +49 551 49906 13