AktuellesNews & ArtikelPalästina/Israel: Richard Goldstones Menschenrechtsbericht: Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg
Aus pogrom-bedrohte-völker, Nr. 255, 4/2009
Palästina/Israel: Richard Goldstones Menschenrechtsbericht: Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg
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Freie Wahlen in Serbien? Ausschaltung unabhängiger Medien gefährdet freie Wahlentscheidung
Vor der Parlamentswahl in Serbien am Sonntag, 25. Oktober, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Kurswechsel der deutschen und europäischen Serbienpolitik. Die Menschenrechtsorganisation warnt, dass die systematische Ausschaltung unabhängiger Medien unter Aleksandar Vučić und seiner Serbischen Fortschrittspartei (SNS) die Freiheit der Wahlen gefährdet. Wahlbeobachter und Regierungskritiker warnen zudem vor gezielter Wahlmanipulation.
„Unsere Sicht auf traditionelle Lebensweisen und der Wunsch, diese zu konservieren, können bisweilen schon neokoloniale Züge annehmen…“
Wir sprachen mit Dr. Matin Qaim, dem Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF), über die Chancen von Cash Crops, malthusianische Untergangsszenarien und die Frage, wie wir zehn Milliarden Menschen gesund und nachhaltig ernähren können.
Historische Debatte im Bundestag: Forderungen der Ovaherero und Nama nach Gerechtigkeit müssen umgesetzt werden
Die gestrige Debatte im Deutschen Bundestag über die vollumfängliche Anerkennung der Völkermorde an den Ovaherero und Nama war ein historischer Tag für die Nachkommen der Opfer des Genozids und das Bündnis „No Amnesty on Genocide! / Völkermord verjährt nicht!“. Ein Antrag der Fraktion Die Linke, entstanden in enger Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Ovaherero und Nama, rückte die Forderungen der Nachkommen der Opfer nach Anerkennung, Entschuldigung und Wiedergutmachung erneut ins Zentrum der parlamentarischen Auseinandersetzung. Das Bündnis begrüßt, dass diese Forderungen im Bundestag Gehör fanden und die deutsche Kolonialvergangenheit sowie die daraus erwachsende Verantwortung Deutschlands parlamentarisch verhandelt werden. Ein weiterer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Entschuldigung für die Völkermorde unabhängig von der zwischen der deutschen und namibischen Regierungen ausgehandelten Gemeinsamen Erklärung und unter anderem eine deutsch-namibische parlamentarische Untersuchungskommission.