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Polareis

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Unter dem Inlandeis Grönlands werden reichhaltige Ölreserven vermutet. Das Büro für Mineralien und Öl geht davon aus, dass dort zwei Milliarden Barrel Öl schlummern. Erste Bohrungen in den Jahren 1976, 1977 und 1990 förderten nur geringe Mengen Öl ans Tageslicht. Die Klimaerwärmung mit Folge der Abschmelzung der Gletscher in der Region und der steigende Ölpreis, haben die kanadische Firma EnCana dazu ermutigt, erneut Probebohrungen vorzunehmen. Eine Probebohrung kostet zwischen 33,6 und 40,3 Mio. Euro. Für 2006 und 2007 will das Büro neue Bohrlizenzen für den weiter nördlich gelegenen Disko-Fjord ausschreiben. Seismische Analysen haben dort Spuren von Kohlenwasserstoff ergeben, auf Felsen sei entwichenes Öl gefunden worden.

In der Region liegt der Ilulissat- Gletscher- er ist Teil des Weltkulturerbes.

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