Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Die tschetschenische Menschenrechtlerin und engste Mitarbeiterin der Lew-Kopelew-Preiträgerin Zainap Gaschajewa, Toita Junusova, ist am Montagabend in Moskau wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Sie war am Montagnachmittag bei ihrer Ankunft auf dem Moskauer Flughafen Vnukowo von russischen Sicherheitskräften stundenlang festgehalten worden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hatte in großer Sorge um das Wohlergehen der Tschetschenin die Medien informiert und angekündigt, die neue Bundesregierung um Hilfe zu bitten. Schon 13 Menschenrechtsverteidiger wurden in Tschetschenien seit 1994 ermordet.
Herzlichen Dank an alle Redaktionen, die mit ihrer Berichterstattung für Öffentlichkeit gesorgt und so zur Freilassung von Frau Junusova beigetragen haben!

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