Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Basel
Die ersten Opfer des Urankreislaufes sind sehr häufig indigene Völker. Gut drei Viertel des Urans werden derzeit auf dem Land indigener Völker abgebaut. Kanada und Australien sind dabei führend. Aber auch bei den Yanomani in Brasilien wurden große Uranvorkommen entdeckt. Weitere Förderländer sind Tansania und Mali, Kasachstan, Niger, Russland, Namibia und Usbekistan. Überall leiden Menschen unter den Fördermethoden, werden krank, müssen um ihr Leben kämpfen.
Um ihre Situation zu beleuchten und ihnen Möglichkeit zu geben, sich persönlich zu äußern, laden der IPPNW – Schweiz (Basel), der IPPNW-Deutschland (Berlin) und der Nuclear Free Future Award (München) zusammen mit dem Uranium Network (Freiburg), der GfbV-Deutschland (Göttingen), der GfbV-Schweiz (Bern), INCOMINDIOS-Schweiz (Zürich) und der Heinrich Böll Stiftung (Berlin) für den 26. August 2010 nach Basel ein. Bei der Vorkonferenz zur Jahrestagung des IPPNW „Uranabbau, Gesundheit und indigene Völker. Sacred Land, Poisoned Peoples“ werden Fachleute und Betroffene aus Deutschland, Kanada, den USA, Australien, Indien, Namibia, Mali und Russland vertreten sein.
Nähere Informationen zum Ablauf des Kongresses, Redner sowie Kontaktadresse und Anmeldeinformationen finden Sie/findet ihr im Veranstaltungsflyer, den ihr unten auf der Seite bei „Download des Dokuments“ herunterladen könnt und auf www.uranrisiko.de bzw. www.ippnw2010.org
Bitte verbreiten Sie/verbreitet diesen Termin weiter und notieren Sie ihn/notiert ihn auch selbst.
Mit herzlichen Grüßen
Yvonne Bangert
(Referatin für indigene Völker)

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