Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch an den Bundesrat und weitere Schweizer Politiker appelliert, auf eine Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking zu verzichten. Wenn Schweizer Politiker nicht zu den Eröffnungsfeierlichkeiten erschienen, würden sie ein deutliches Zeichen für die Einhaltung internationaler menschenrechtlicher Standards setzen. Die Sportler würden dadurch jedoch nicht getroffen.
„Nach der offenbar blutigen Niederschlagung der Unruhen in Tibet soll die internationale Staatengemeinschaft ein deutliches Zeichen für die Menschenrechte setzen“, erklärte die GfbV. Durch ein Fernbleiben der Politiker werde der Ablauf der Olympischen Spiele nicht behindert, so dass die Athleten, die sich jahrelang auf die Wettkämpfe vorbereitet hätten, nicht die Leidtragenden wären.

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