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Aktuelles News & Artikel Weißrussland: Mit Knüppeln und Verhaftungen gegen die Demonstranten

Rund 1.000 Demonstranten, unter ihnen viele Journalisten, wurden festgenommen

Weißrussland: Mit Knüppeln und Verhaftungen gegen die Demonstranten

Weißrussland: Mit Knüppeln und Verhaftungen gegen die Demonstranten
Seit 23 Jahren führt der weißrussische Diktator Alexander Lukaschenko seinen Staat mit harter Hand, die Opposition wird unterdrückt, der Geheimdienst durchdringt alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens, die Gefängnisse sind voll. Foto: en.kremlin.ru

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Alle Befürchtungen sind leider wahr geworden: Am 25. März hatte es in Minsk und anderen Städten Weißrusslands Demonstrationen gegeben. An diesem Tag feiern Weißrussen im Land und in der Diaspora traditionell den „Tag des Willens“ und erinnern damit an die Gründung der Belorussischen Volksrepublik 1918.

Dieses Jahr fanden die Versammlungen in Weißrussland gegen die so genannte „Schmarotzersteuer“ statt. Rund 1.000 Demonstranten, unter ihnen viele Journalisten, wurden festgenommen, das Büro der wichtigen Menschenrechtsorganisation VESNA durchsucht. Die Demonstranten riefen: „Genug“, „Lukaschenko weg!“ und „Es lebe Belarus“.

Nikolai Statkevich, ein Vertreter der belorussischen Opposition, wurde auch festgenommen und am 27. März wieder freigelassen.

Wieder hat Präsident Lukaschenko mit Gewalt reagiert. Die internationalen Organisationen wie die OSZE und EU protestierten. Doch viele Kommentatoren werten die Ereignisse als Zeichen dafür, dass der weißrussische Diktator wieder einen Schritt auf Russland zugegangen und nicht zu Reformen bereit ist.

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