Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Göttingen
An der Informationsveranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und des Migrationszentrums am 04. Februar 2009 im Victor-Gollanzc-Haus der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nahmen 60 Personen teil – darunter viele Betroffene aus dem Kosovo, die ihren aufenthaltsrechtlichen Status nicht geregelt haben und eine Abschiebung in ihr Heimatland im Frühjahr 2009 befürchten müssen.
Es wird geschätzt, dass 100 000 Personen aus dem Kosovo ohne legalen dauerhaften Status im Ausland sind. Von den grundsätzlich zur Rückkehr verpflichteten Flüchtlingen leben 53 000 Personen in Deutschland. Unter ihnen werden 38 000 den Roma-Gemeinschaften (Roma/Aschkali/“Ägypter“zugerechnet. Etwa 11 000 geduldete Kosovo-Flüchtlinge halten sich in Niedersachsen auf. 3 500 von ihnen sind von der Abschiebung bedroht.
Maurice Mahrow, Uta Gerweg, Christine Hadeed, Silke Schäfer,Tilman Zülch, Jasna Causevic
Teilnehmer
Teilnehmer
Jasna Causevic, Südosteuropa-Referentin
Silke Schäfer li., Tilman Zülch re.

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