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Aktuelles Publikationen

Publikationen

Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.

Vier Jahre Engagement der internationalen Gemeinschaft für ein Ende der Straflosigkeit in Darfur (2004 – 2008)

Fünfeinhalb Jahre nach Beginn des Völkermords in Darfur eskaliert die humanitäre und menschenrechtliche Lage im Westen des Sudan immer mehr. Seit Beginn des Jahres 2008 sind weitere 180.000 Menschen in Darfur vertrieben worden. Allein 60.000 Menschen mussten nach UN-Angaben aufgrund von Angriffen der sudanesischen Armee fliehen (Washington Post, 20.6.32008).

# Reporte/Memoranden

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Indigene Völker verteidigen neue Rechte gegen alte Machtstrukturen

Bolivien, eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, steht mitten in einem erbitterten Machtkampf zwischen der Regierung unter dem indigenen Präsidenten Evo Morales, die mit umfassenden Reformen die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der indigenen Bevölkerungsmehrheit deutlich stärken will, und der bürgerlichen, nichtindigenen Opposition in den sogenannten Halbmondstaaten Pando, Beni, Santa Cruz und Tarija im östlichen Tiefland Boliviens. Diese vier Bundesländer (Departments) haben sich inzwischen mit Referenden für Autonomiestatute ausgesprochen und sind damit deutlich von der Zentralregierung abgerückt. Die Polarisierung zwischen dem armen indianischen Andenhochland im Westen Boliviens, in dem sich die politische Macht konzentriert, und dem reichen von Europäern und Mestizen geprägten Tiefland, in dem sich die wirtschaftliche Macht ballt, hat damit eine neue Qualität gewonnen. Evo Morales sah sich veranlasst, nun seinerseits die Machtfrage zu stellen. Voraussichtlich am 10. August 2008 will er die Bolivianer darüber abstimmen lassen, ob er im Amt bleiben soll oder nicht.

# Reporte/Memoranden

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BAHÁ’Í IM IRAN: Strangulierung einer religiösen Gemeinschaft

Die Bahá’í-Religion (auch Bahá‘ísmus oder Bahá‘ítum genannt) hat weltweit rund 7,7 Mio. Anhänger. In ihrem Ursprungsland, der Islamischen Republik Iran, umfasst die Glaubensgemeinschaft mehr als 300.000 Angehörige. Die Bahá’í stellen dort die größte religiöse Minderheit und werden seit Anbeginn ihrer Geschichte Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgt.

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Afghanistan-Report: Uneingelöste Versprechen: Menschenrechte und Wiederaufbau in Gefahr

Die internationale Gemeinschaft und die Regierung Afghanistans sicherten in dem Afghanistan-Pakt zu, sich für mehr Sicherheit, eine gute Regierungsführung, Menschenrechte, wirtschaftlichen Fortschritt und eine aktive Anti-Drogenpolitik einzusetzen. Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Paktes bleiben die meisten Versprechen uneingelöst.

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Partnerschaft mit Folterknechten. Nanjing – Falsche Wahl für Göttingen?

Zusammenfassung:
Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.

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Guantanamo-Uiguren in Europa Schutz gewähren

Guantanamo-Uiguren in Europa Schutz gewähren

Zusammenfassung
Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.

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Ausverkauf von biologischen Ressourcen und traditionellem Wissen

Ausverkauf von biologischen Ressourcen und traditionellem Wissen

Wie in jedem zweiten Jahr treffen sich vom 19.-30. Mai 2008 die Vertreter von über 190 Staaten zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity (CBD)). Unter den 5.000 Teilnehmern werden auch mehr als 180 Vertreter indigener Völker auf der Konferenz in Bonn anwesend sein. Das rege Interesse spiegelt die enorme Bedeutung des Themas wider.

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Urankreislauf und indigene Völker

Weltweit boomt die Uranindustrie. Es gibt ca. 50 aktive Minen in 16 Staaten. Der Markt wird beherrscht vom kanadischen Unternehmen CAMECO, der britisch-australischen Rio Tinto-Gruppe und dem französischen Unternehmen Areva, die allein fast 50% des Weltmarkts unter sich aufteilen. CAMECO aus dem kanadischen Saskatoon, Saskatechwan ist nach eigenen Angaben der größte Uranproduzent mit einem Anteil von 20% an der Welturanproduktion, der in den Uranminen in Kanada und den USA erwirtschaftet wird. Die Rio Tinto Gruppe mit

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Indien 60 Jahre unabhängig

Indien 60 Jahre unabhängig

Zusammenfassung
Die rapide voranschreitende wirtschaftliche Entwicklung Indiens hat sich zu einer großen Bedrohung für viele der mehr als 80 Mio. Ureinwohner des Landes entwickelt, die offiziell als „Tribals“ bezeichnet werden, selbst aber den Namen Adivasi bevorzugen. Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Land, Energie und Bodenschätzen entstehen immer mehr Bergbau-, Industrie- und Infrastrukturprojekte in den entlegenen aber ressourcenreichen Siedlungsgebieten der Adivasi

# Reporte/Memoranden

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