Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
PALMÖL IST KEINE ALTERNATIVE
Zusammenfassung
Indonesien und Malaysia produzieren rund 85 Prozent der weltweiten Palmöl-Erträge. In beiden Staaten sind Millionen Ureinwohner von dem Palmöl-Boom betroffen. Besonders katastrophal ist die Lage in Indonesien, da dort in den kommenden Jahren mit einer sprunghaften Ausweitung der Palmöl-Plantagen zu rechnen ist. Die Palmöl-Industrie gehört nicht nur zu den größten Regenwaldvernichtern in Indonesien, sondern verletzt systematisch auch grundlegende Menschenrechte der 45 Millionen Angehörigen indigener Völker in Indonesien. Keine andere Wirtschaftsbranche hat dort in den letzten Jahren so viele Landrechtsstreitigkeiten verursacht wie die Palmöl-Industrie. In keinem Land der Welt wird so schnell und so viel Regenwald vernichtet wie in dem Vielvölkerstaat.
Einleitung
„Wir töten euch, verschwindet!“ Diese Drohung habe ich per SMS bekommen“, berichtet Rafael Yousif (40) aus Mosul, „wir Christen haben schreckliche Angst.“ Todesdrohungen gegen Angehörige der christlichen Minderheit des Irak, der Assyro-Chaldäer, wurden auch auf Flugblättern verbreitet. Islamische Geistliche fordern sie sogar öffentlich zum Verlassen des Landes auf. So verlangte Imam Hatim Al Razak am 17. Mai 2007 von den Christen in Dora, einem Stadtteil von Bagdad, sie sollten zum Islam übertreten oder sofort gehen. Ihr Hab und Gut sollten sie zurücklassen. Zuvor waren innerhalb von nur drei Wochen schon mindestens 150 assyro-chaldäische Familien geflüchtet, weil sie mit dem Tod bedroht worden waren.
Zusammenfassung
In dem Report wird ausführlich die militärische Aufrüstung der Volksrepublik China dokumentiert, die das militärische Gleichgewicht in Ostasien empfindlich stört. Im März 2007 hatte die chinesische Führung eine Steigerung des Verteidigungsbudgets im laufenden Jahr um 17,8 Prozent angekündigt. Doch die realen Militärausgaben Chinas sind deutlich höher und lassen die Volksrepublik bei einem Vergleich der Rüstungsausgaben an die zweite Stelle hinter den USA rücken. Ängste in den Nachbarländern und in den USA schürte insbesondere ein chinesischer Anti-Satellitentest im Januar 2007, der auch die Verwundbarkeit des US-amerikanischen „Schutzschildes“ über Taiwan nachdrücklich aufzeigte. Aber auch der Ausbau der chinesischen Marine und Luftwaffe sowie die Stationierung von immer mehr Raketen und Landetruppen in der Umgebung der Taiwan-Strasse erregten Besorgnis.
Mapuche in Chile fordern Freilassung der politischen Gefangenen
Einführung
Auch im 17. Jahr nach Ende der Diktatur in Chile, ist das Erbe General Pinochets, der am 10. Dezember 2006 starb, noch längst nicht bewältigt. Zwar gab es im August 2005 eine Verfassungsreform, die zum Beispiel die Senatorenposten auf Lebenszeit abgeschafft hat, mit denen der Diktator sich und seinen Getreuen lebenslange Immunität verschaffen wollte.
INHALT:
Zusammenfassung ~ Wahrheit und Gerechtigkeit in Chile ~ Straflosigkeit statt Gerechtigkeit ~ Die Verfolgung der Mapuche in der Diktatur ~ Der gegenwärtige Mapuche-Konflikt ~ Staatliche und paramilitärische Gewalt ~ Politische Gefangene ~ Flucht nach Argentinien ~ ILO-Konvention 169 ~ Der Fall Aucán Huilcamán ~ Das Freihandelsabkommen der EU und Chile ~ Rechtliche Situation ~ Forderungen der GfbV
Schwere Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara
Mindestens 685 Menschen wurden im Jahr 2006 in der von Marokko völkerrechtswidrig besetzten Westsahara aus politischen Gründen inhaftiert. Bei der Niederschlagung von Protesten der Zivilbevölkerung gegen die marokkanische Herrschaft wurden mindestens 206 namentlich bekannte Personen im vergangenen Jahr verletzt.
In dieser Chronik der Menschenrechtsverletzungen sind nahezu alle Festgenommenen und Verletzten namentlich erfasst, unter Angabe des Ortes und Datums ihrer Verhaftung oder Verletzung.
Indigene Völker leiden unter Klimawandel und Rohstoffabbau
Zusammenfassung ++ 2. Forderungen ++ 3 Klimawandel verletzt Menschenrechte ++ 4. Klimawandel und seine wirtschaftliche Dimension für die Arktis ++ 5. Erdölförderung ++ 6. Erdgasboom ++ 7. Ökologische und gesundheitliche Folgen des Klimawandels für die indigenen Völker des Nordens ++ 8. Ethnozid durch Klimawandel: Vom Untergang ganzer Kulturen ++ 9. Boreale Wälder und ihre Bedeutung für die indigenen Rentierzüchter ++ 10. Goldgräberstimmung in Sibirien ++ 11. Schutzlose Arktis – Schutz der Antarktis ++ 12. Anhang
1. Vorbemerkung ++ 2. Bilanz des Völkermordes nach der UN Konvention zur Verhütung ++ und Bestrafung des Völkermordes vom 9.12.1948 ++ 3. Stimmen zum Völkermord ++ 4. Genozidkonvention II a) ++ 4.1. Auflistung der Dörfer, in denen Massaker verübt wurden ++ 5. Genozidkonvention II b) ++ 6. Genozidkonvention II c) ++ 7. Opferbilanz in Zahlen ++ 8. Verantwortung der sudanesischen Regierung ++ 8.1. Unterstützung der Janjawid-Milizen und Beteiligung am Völkermord ++ 8.2 Behinderung der humanitären Hilfe ++ 8.2.1 Hilfe für Darfur September 2003- Juli 2004: eine Chronik der Lügen und leeren Versprechungen ++ 8.2.2 Auch der Widerstand behindert humanitäre Hilfe ++ 8.3 Historischer Rückblick: Völkermord im Südsudan und in den Nuba-Bergen ++ 9. Reaktion der internationalen Gemeinschaft ++ 9.1 Straflosigkeit wirksam bekämpfen – Weltsicherheitsrat schaltet Internationalen Strafgerichtshof ein ++ 9..2 Beobachtertruppe der AU schützt nicht wirksam Zivilbevölkerung ++ 10. Hintergründe des Konfliktes ++ 10.1 Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung Darfurs ++ 10.2. Hintergründe des Konfliktes ++ 10.3 Konflikte als Folge von Dürre und Hungersnot ++ 10.4 Militarisierung und Arabisierung Darfurs ++ 10.5 Eskalation des Konfliktes 2003 ++