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Aktuelles Zeitschrift „Für Vielfalt“ 352: Ernährung: Lebensgrundlage, Kulturgut, Kriegswaffe

352: Ernährung: Lebensgrundlage, Kulturgut, Kriegswaffe

352: Ernährung: Lebensgrundlage, Kulturgut, Kriegswaffe

Ernährung kann Leben spenden wie töten und wird doch vielfach in Bedeutung und Wirkung unterschätzt. Zusammengenommen ist das Agrifood-System der größte materielle Markt der Welt und rund 1,2 Milliarden Beschäftigte produzieren auf Feldern oder in Fabriken mehr als genügend Kalorien, um die gesamte Menschheit zu ernähren.

Dafür, dass trotzdem nicht alle satt werden, sorgen unter anderem Krieg, Vertreibung und die Folgen der globalen Erwärmung. Während die einen also hungern, werden die anderen immer dicker. Und selbst Feuer, Wassermanagement, Klimakrise, Energiesektor und Bergbau zusammengenommen bedrohen die Artenvielfalt auf dem Planeten nicht so stark wie unser Ernährungssystem, das die viel gereiste Köchin Antje De Vries im Interview für „komplett zerbombt“ hält.

Die 352. Ausgabe der „Für Vielfalt“ nimmt Studien, Hintergründe und Geschichten rund um unsere Ernährung in den Blick. Das Ergebnis riecht nach Bedrohung, beinhaltet Getreidediebstahl, schmeckt aber auch nach Solidarität.

Nummer 352
Ausgabe 03/2026
Seiten 92
Preis 7,90 Euro

Aktuelles Zeitschrift „Für Vielfalt“ 352: Ernährung: Lebensgrundlage, Kulturgut, Kriegswaffe

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Ältere Beiträge können Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Sie wurden im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Titelthema:

  • HOLGER ISERMANN: Lebensgrundlage, Kulturgut, Kriegswaffe
  • HOLGER ISERMANN: „Unsere Sicht auf traditionelle Lebensweisen und der Wunsch, diese zu konservieren, können bisweilen schon neokoloniale Züge annehmen …“
  • LAURA ENZMANN: Mit humanitärer Hilfe gegen das Verhungern?
  • MIRJAM KOBOLD: Myanmar: Wenn Ernährung zur Bedrohung wird
  • SARAH REINKE: Sudan: Hunger als Waffe
  • CARLA MANGNER: Hunger in Brasilien
  • SARAH REINKE: Ukraine: Vom Holodomor zum Getreidediebstahl heute
  • SARAH REINKE: „Russland terrorisiert die Landwirte, trotzdem bleiben viele da“
  • ROBERTA GENUA UND DANIEL PERINI: Tansania: „Das Teuerste in Ngorongoro sind Lebensmittel“
  • THEODOR BORRMANN: Peru: Ein ethnographischer Einblick in die yaguanische Küche
  • JAN KÖNIGSHAUSEN: Kochen im Amazonas-Gebiet: Patarasca
  • JAN KÖNIGSHAUSEN: „Ernährung verbindet Menschen mit ihrem Territorium und mit ihrer Gemeinschaft.“
  • JAN KÖNIGSHAUSEN: Mehr als Nahrung: indigene Ernährungssysteme
  • JHOSELYN PAOLA HUANACO FEBRERO: Bolivien: Der Geschmack der Solidarität
  • GERRIT JAN HOFERT: Neapel: Wenn Nahrung ihre Wurzeln verliert
  • JOHANNES HILLING: Wohlstand mit Folgen…
  • HOLGER ISERMANN: „Unser Ernährungssystem ist komplett zerbombt“
  • YVONNE BANGERT: Nordamerika: „Your are what you eat“

Neues aus der GfbV
Rezensionen  

Bildnachweis Titel: Das Foto von Julio Hernández zeigt zwei Männer bei der Kakteenernte in der Nähe der peruanischen Stadt San Bartolomé.

Hier können Sie ausgewählte Leseproben online lesen.

Editorial