Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Souveränität als Deckmantel für Straflosigkeit: Schutzverantwortung wird aktiv ausgehöhlt
Die internationale Schutzverantwortung (Responsibility to Protect, R2P) läuft zunehmend ins Leere – das Prinzip der Nichteinmischung erlebt stattdessen eine Renaissance. Diese Entwicklung kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der Plenarsitzung der UN-Generalversammlung zu „Responsibility to Protect and the Prevention of Genocide, War Crimes, Ethnic Cleansing and Crimes against Humanity“. Diese findet am 6. Juli 2026 statt und baut auf dem aktuellen Bericht des UN-Generalsekretärs (A/80/716) auf.
91. Geburtstag des Dalai Lama (6.7.): Bundesregierung muss Religionsfreiheit der Tibeter schützen
Anlässlich des 91. Geburtstags des Dalai Lama am kommenden Montag (6. Juli) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der geplanten Vereinnahmung seiner Nachfolge durch die chinesische Regierung. „Die Volksrepublik China beansprucht die Kontrolle über eine religiöse Institution, über die sie keine Befugnisse hat“, erklärt Mirjam Kobold, GfbV-Referentin für Asien. Die GfbV fordert die Bundesregierung auf, sich klar gegen diese Politik der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu positionieren.
Rechtsruck in Lateinamerika erreicht Peru: Die Rückkehr des Fujimorismus
Mit dem Sieg von Keiko Fujimori bei den Präsidentschaftswahlen kehrt der Fujimorismus, die autoritäre politische Bewegung des früheren Präsidenten Alberto Fujimori in Peru, an die Macht zurück. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Folgen für die Indigenen Völker Perus. Diese gehörten bereits während des internen bewaffneten Konflikts in der Regierungszeit ihres Vaters, Alberto Fujimori, zu den Hauptbetroffenen staatlicher Gewalt. Gleichzeitig schwächt Peru bereits jetzt die juristische Aufarbeitung dieser Verbrechen.
Jahrestag des Massakers von Sivas (2.7.): Aleviten schützen – Verbrechen endlich aufklären
Anlässlich des Jahrestags des Massakers an den Aleviten am 2. Juli 1993 in der türkischen Stadt Sivas kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass der türkische Staat das Verbrechen weiterhin nicht vollständig aufgearbeitet hat. Die Menschenrechtsorganisation fordert die Einrichtung einer Gedenkstätte für die Opfer in Sivas und eine Strafverfolgung der Täter. Am 2. Juli 1993 griff ein sunnitisch-islamistischer Mob das Hotel Madimak im zentralanatolischen Sivas an und steckte es in Brand.
Indigene Menschenrechtsverteidigerin Olivia Bisa Tirko aus Peru erhält Menschenrechtspreis der Stadt Weimar
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung der Stadt Weimar, den 32. Weimarer Menschenrechtspreis an die peruanische Menschenrechts-…
Kritik an Chinas Einheitsgesetz: NGOs fordern besseren Schutz für Exilgemeinschaften in Deutschland
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Tibet Initiative Deutschland, der Weltkongress der Uiguren (WUC) und Freiheit für Hongkong fordern die Bundesregierung auf, Chinas neues Einheitsgesetz öffentlich zu verurteilen und Exilgemeinschaften wirksam vor transnationaler Repression zu schützen. Das „Gesetz zur Förderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts“ tritt am Mittwoch, 1. Juli 2026, in Kraft.