Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
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Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Editorial: Infrastrukturen: Eine Geschichte von Gewinnern und Verlierern
Editorial: Infrastrukturen
Bildnachweis Titel: Die Titelseite zeigt ein Foto von Elias Siebenborn, der schon viele Jahre als Natur- und Reiseführer auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán lebt und mit der Kamera die Folgen d…
Zum Tag des indigenen Widerstands am 12. Oktober macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die zunehmende Kriminalisierung indigener Aktivisten in Ecuador aufmerksam. Seit Wochen protestieren indigene Gemeinschaften, angeführt von der Konföderation der indigenen Nationalitäten Ecuadors (CONAIE), gegen neue Bergbau- und Infrastrukturprojekte. Bei den landesweiten Demonstrationen kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, bei denen der Kichwa-Vertreter Efraín Fueres vor laufenden Kameras getötet wurde.
Sechs Jahre nach türkischem Einmarsch Serekaniye (9.10.)
Am 9. Oktober 2019 griff das NATO-Mitglied Türkei die die kurdische Region Serekaniye (arabisch: Ras al Ain) an. Den völkerrechtswidrigen Angriff nannte das türkische Militär „Quelle des Friedens“. „Auch sechs Jahre nach der Invasion und ein Jahr nach dem Sturz des Diktators Assad dürfen Kurden, die in weiter östlich gelegenen Regionen Zuflucht gefunden haben, nicht in ihre Heimat zurückkehren. 70.000 Menschen harren in Gebieten aus, die von den Syrischen Demokratischen Kräften kontrolliert werden. Diejenigen, die dennoch eine Rückkehr versuchten, fanden ihre Häuser und Ländereien von radikalen arabisch-sunnitischen Siedlern besetzt, die die türkische Besatzungsmacht dort angesiedelt hat“, berichtete Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), heute in Göttingen.
Waldbrände in Bolivien zerstören Millionen Hektar Tropenwald
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den katastrophalen Folgen der aktuellen Waldbrände in Bolivien für die dort lebenden indigenen Gemeinschaften und fordert umgehende Schutzmaßnahmen.
Anlässlich des Jahrestages des Vernichtungsbefehls gegen die Ovaherero von 1904 ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Göttingen Postkolonial, Witzenhausen Postkolonial und BiPOC Kassel am Donnerstag (2. Oktober) zu einem Aktionstag gegen koloniale Gewalt auf. In Göttingen, Witzenhausen und Kassel werden Aktionen stattfinden, mit denen die Veranstalter darauf aufmerksam machen wollen, dass der deutsche Kolonialismus kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt am Donnerstag, 2. Oktober 2025, um 19.30 Uhr zu einem Pressegespräch mit dem in Göttingen lebenden Drusen Samer M. ein. Er saß monatelang im Drusengebiet al-Suwaida im Süden Syriens fest, das seit Juli 2025 durch eine Blockade von der Außenwelt abgeschnitten ist und immer wieder von islamistischen Milizen angegriffen wird.