Zum Inhalt springen
Aktuelles News & Artikel Chinas Regierung hat nichts gelernt aus den blutigen Unruhen im Jahr 2009 – Xinjiang gleicht einem Pulverfass

China: 27 Menschen sterben bei neuer Gewalt im Nordwesten des Landes:

Chinas Regierung hat nichts gelernt aus den blutigen Unruhen im Jahr 2009 – Xinjiang gleicht einem Pulverfass

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt die Gewalteskalation im Nordwesten Chinas. Dort sind bei einem Angriff aufgebrachter Uiguren auf eine Polizeiwache und ein Büro der Kommunistischen Partei in Lukqun am Mittwochmorgen 27 Menschen getötet worden. „Diese tragische Entwicklung kommt jedoch nicht überraschend, da Chinas Behörden nichts gelernt haben aus den blutigen Unruhen im Juli 2009, als in Urumtschi mehr als 200 Uiguren und Han-Chinesen starben“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Statt nach den Ursachen der Unzufriedenheit unter der muslimischen Minderheit zu fragen, setzt Peking nur auf noch mehr Unterdrückung und Verfolgung. Deshalb gleicht die Provinz Xinjiang einem Pulverfass.“ Razzien, willkürliche Verhaftungen, unfaire Gerichtsverfahren sowie die systematische Unterdrückung der Religions-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit schürten ein Klima der Angst und Gewalt.

Gemeinsam handeln – Newsletter abonnieren

Bleiben Sie informiert über unsere Menschenrechtsarbeit, Erfolge und aktuelle Kampagnen. Unser Newsletter bringt Ihnen Stimmen unserer Partner*innen, Analysen und Möglichkeiten zum Mitmachen direkt ins Postfach.