AktuellesPublikationenChina/Deutschland: Nur Handel? Kein Wandel! – Menschenrechte einfordern!
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China/Deutschland: Nur Handel? Kein Wandel! – Menschenrechte einfordern!
# China# Reporte/Memoranden
Mit einer phantasievollen Menschenrechtsaktion vor dem Bundeskanzleramt in Berlin haben wir gemeinsam mit dem Weltkongress der Uiguren an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, beim Gipfeltreffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am 10. Oktober 2014 in Berlin die Verfolgung von Menschenrechtlern in China anzusprechen. Außerdem forderten wir, dass sich die Kanzlerin für mehr Dialog über demokratische Reformen in Hongkong engagiert. Mit einem Marionettenspiel und Masken von Angela Merkel und Chinas Staatspräsident Xi Jinping zeigten wir symbolisch, wie die Bundeskanzlerin von dem mächtigen Parteichef Chinas gegängelt und geleitet wird.
Chinas Ministerpräsident Li Keqiang kam mit seinem Kabinett und zahlreichen Wirtschaftsvertretern zum 3. deutsch-chinesischen Regierungsdialog in die deutsche Hauptstadt.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentierrn eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.