AktuellesPublikationenChina/Deutschland: Nur Handel? Kein Wandel! – Menschenrechte einfordern!
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China/Deutschland: Nur Handel? Kein Wandel! – Menschenrechte einfordern!
# China# Reporte/Memoranden
Mit einer phantasievollen Menschenrechtsaktion vor dem Bundeskanzleramt in Berlin haben wir gemeinsam mit dem Weltkongress der Uiguren an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, beim Gipfeltreffen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am 10. Oktober 2014 in Berlin die Verfolgung von Menschenrechtlern in China anzusprechen. Außerdem forderten wir, dass sich die Kanzlerin für mehr Dialog über demokratische Reformen in Hongkong engagiert. Mit einem Marionettenspiel und Masken von Angela Merkel und Chinas Staatspräsident Xi Jinping zeigten wir symbolisch, wie die Bundeskanzlerin von dem mächtigen Parteichef Chinas gegängelt und geleitet wird.
Chinas Ministerpräsident Li Keqiang kam mit seinem Kabinett und zahlreichen Wirtschaftsvertretern zum 3. deutsch-chinesischen Regierungsdialog in die deutsche Hauptstadt.
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Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“