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Aktuelles Publikationen Fukushima und die Folgen für die Menschen auf den Pazifikinseln

Fukushima und die Folgen für die Menschen auf den Pazifikinseln

GfbV-Asienreferent Ulrich Delius über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima: Für Hunderttausende Ureinwohner auf den Pazifischen Inseln ist es eine Frage des Überlebens, dass die Nahrungsmittelkette nicht noch mehr durch austretende Radioaktivität geschädigt wird.

Vor Fukushima laufen täglich rund 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Der Pazifische Kirchenrat – langjähriger Partner der GfbV bei dem Bemühen, auf die Probleme der Ureinwohner des Pazifik aufmerksam zu machen – vergleicht die Folgen Fukushimas mit der radioaktiven Verseuchung des Pazifischen Ozeans nach den Atomversuchen zwischen 1966 und 1995. Auch damals hatte die lokale Verwaltung Tahitis die Folgen nicht ernst genommen.

Die indigenen Gemeinschaften auf den Pazifischen Inseln fürchten besonders die Folgen der Einleitung radioaktiv verstrahlter Rückstände, die auch ihr Hauptnahrungsmittel Fisch verseuchen könnte. Die meisten Bewohner der Pazifischen Inseln leben vom Fischfang.

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