Mit dem vorliegenden GfbV-Jahresbericht möchten wir allen Freundinnen und Freunden der Gesellschaft für bedrohte Völker, den Mitgliedern, Förderern, Spendern, Abonnenten und nicht zuletzt den Ehrenmitgliedern, den Koordinatoren und dem Beirat über ein bewegtes und oft erfolgreiches Arbeitsjahr 2009 berichten. Trotz der Wirtschaftskrise hat unsere Menschenrechtsorganisation vielfache Initiativen für diskriminierte, von Verfolgung, Vertreibung oder Vernichtung bedrohte ethnische und religiöse Gemeinschaften ergriffen. Wir danken sehr, sehr herzlich allen, die dies mit ihren regelmäßigen Mitglieds- und Förderbeiträgen sowie durch Spenden möglich gemacht haben.
Hier können Sie den kompletten Arbeitsbericht 2009 der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kostenlos herunterladen: Jahresbericht 2009
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Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“