Geschäfts- und Arbeitsbericht der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker für 2016
GfbV-Jahresbericht 2016
# Jahresbericht
Jedes Jahr kurz vor unserer Jahreshauptversammlung legen wir unseren Jahresbericht vor. Darin berichten unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Kampagnen, Aktionen und viele anderen Menschenrechtsinitiativen des vergangenen Jahres für bedrohte ethnische und religiöse Minderheiten sowie indigene Gemeinschaften.
Auch wenn wir uns Mühe gegeben haben, in unserem Jahresbericht möglichst alle wichtigen Informationen zusammenzufassen, bleiben vielleicht doch noch Fragen zu unserer Arbeit offen. Oder Sie möchten vielleicht mehr Details zu einzelnen Kampagnen erfahren. Dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir stehen Ihnen gern Rede und Antwort. Hier finden Sie unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit E-Mailadressen und Telefondurchwahl: Ihre Ansprechpartner
Diese Dokumentation ist kostenlos – unsere Arbeit nicht.
Wenn Sie unsere Recherchen und die Zusammenarbeit mit bedrohten Gemeinschaften stärken möchten, freuen wir uns über Ihre Spende.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“