Geschäfts- und Arbeitsbericht der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker für 2016
GfbV-Jahresbericht 2016
# Jahresbericht
Jedes Jahr kurz vor unserer Jahreshauptversammlung legen wir unseren Jahresbericht vor. Darin berichten unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Kampagnen, Aktionen und viele anderen Menschenrechtsinitiativen des vergangenen Jahres für bedrohte ethnische und religiöse Minderheiten sowie indigene Gemeinschaften.
Auch wenn wir uns Mühe gegeben haben, in unserem Jahresbericht möglichst alle wichtigen Informationen zusammenzufassen, bleiben vielleicht doch noch Fragen zu unserer Arbeit offen. Oder Sie möchten vielleicht mehr Details zu einzelnen Kampagnen erfahren. Dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir stehen Ihnen gern Rede und Antwort. Hier finden Sie unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit E-Mailadressen und Telefondurchwahl: Ihre Ansprechpartner
Diese Dokumentation ist kostenlos – unsere Arbeit nicht.
Wenn Sie unsere Recherchen und die Zusammenarbeit mit bedrohten Gemeinschaften stärken möchten, freuen wir uns über Ihre Spende.
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentierrn eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.