Das Memorandum thematisiert erschütternde Frauenschicksale in aller Welt.
Memorandum: Frauen als Leidtragende von Krieg und Gewalt
# Reporte/Memoranden
Frauen und oftmals auch Kinder sind diejenigen, die Krieg und Gewalt am stärksten treffen. Gehören sie einer ethnischen oder religiösen Minderheit an, sind sie noch mehr gefährdet. Das machen die vielen Beispiele aus allen Teilen der Welt im vorliegenden Memorandum deutlich. Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt werden in vielen Kriegen.als Mittel der Kriegsführung eingesetzt.
Die dargestellten Frauenschicksale stehen beispielhaft für die Situation in den unterschiedlichen Staaten und für die Angehörigen verschiedener Völker oder Religionsgemeinschaften. Sie zeigen auch, dass die deutsche sowie europäische Außenpolitik Konsequenzen für Menschen in den verschiedenen Regionen der Welt hat.
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Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“