Das Memorandum thematisiert erschütternde Frauenschicksale in aller Welt.
Memorandum: Frauen als Leidtragende von Krieg und Gewalt
# Reporte/Memoranden
Frauen und oftmals auch Kinder sind diejenigen, die Krieg und Gewalt am stärksten treffen. Gehören sie einer ethnischen oder religiösen Minderheit an, sind sie noch mehr gefährdet. Das machen die vielen Beispiele aus allen Teilen der Welt im vorliegenden Memorandum deutlich. Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt werden in vielen Kriegen.als Mittel der Kriegsführung eingesetzt.
Die dargestellten Frauenschicksale stehen beispielhaft für die Situation in den unterschiedlichen Staaten und für die Angehörigen verschiedener Völker oder Religionsgemeinschaften. Sie zeigen auch, dass die deutsche sowie europäische Außenpolitik Konsequenzen für Menschen in den verschiedenen Regionen der Welt hat.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentierrn eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.