Die Minderheiten leiden besonders unter der diskriminierenden Politik des iranischen Regimes.
Memorandum: Minderheiten im Iran
# Iran# Reporte/Memoranden
Wahlen im Iran: Die Lage der Minderheiten
Mitte Juni 2013 werden im Iran Wahlen stattfinden. Vor diesem Termin möchte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Sie über die aktuelle Lage der Minderheiten im Iran informieren. Die Minderheiten leiden besonders unter der diskriminierenden Politik des iranischen Regimes. Hasspropaganda in den Medien, das Verbot, Sprache und Kultur zu pflegen, Diskriminierung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie fehlende Religionsfreiheit sind nur einige der schwerwiegenden Probleme, mit denen die Minderheitenangehörigen im Iran zu kämpfen haben.
Das Hintergrundpapier können Sie hier herunterladen.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentierrn eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.