In Nigeria stehen in Kürze Wahlen an. Am 25. Februar 2023 soll die Präsidentschaftswahl und kurz darauf, am 11. März 2023, die Wahl der Staatsgouverneure und der Legislative stattfinden. 18 Kandidat*innen treten an.
Das Ankuppeln der Wirtschaft, eine bessere Sicherheitsstruktur und das Bekämpfen von Korruption stehen im Fokus aller Wahlprogramme. Internen Konflikten prägen den Staat jedoch. Vorwürfe schwerer Menschenrechtsverletzungen häufen sich sowohl gegen staatliche als auch nicht-staatliche Akteure.
Was bedeuten diese Wahlen für das Land, wie sehen die historischen Hintergründe aus, wer kandidiert und wie könnte sich ein etwaiges Ergebnis auf den Konflikt im Süd-Osten auswirken? Welche Rolle spielt heute noch das ehemalige Biafra?
Diese Fragen behandelt unser Hintergrundpapier „Nigeria vor den Wahlen: Ein kompakter Überblick“ (in deutscher Sprache), das Sie hier als PDF herunterladen können.
Autorin: Nadja Grossenbacher Veröffentlichung: 22. Februar 2023
Diese Dokumentation ist kostenlos – unsere Arbeit nicht.
Wenn Sie unsere Recherchen und die Zusammenarbeit mit bedrohten Gemeinschaften stärken möchten, freuen wir uns über Ihre Spende.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“