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Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) über den Fall von Mariam Yahia Ibrahim

Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) über den Fall von Mariam Yahia Ibrahim. Während des Berlin-Besuchs des sudanesischen Außenministers Ali Karti hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch (4.6.) eine Menschenrechtsaktion für die zum Tode verurteilte Christin Mariam Yahia Ibrahim durchgeführt. Mit den Slogans „Glauben ist kein Verbrechen“ und „Keine Tourismuswerbung für Mariams Henker“ hielten die Demonstranten symbolisch einen Galgenstrick in die Höhe halten und machten auf das Schicksal der verfolgten Konvertitin aufmerksam. Die sudanesische Regierung ist für schwerste Verbrechen an der Zivilbevölkerung in Darfur und Süd-Kordofan verantwortlich. Auf Einladung des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft nahm Karti gemeinsam mit dem Investitionsminister Ali Mohamed Musa Tawir und dem stellvertretenden Staatssekretär im Tourismusministerium Ali Mahgoub an einer Konferenz mit möglichen Investoren im Hilton-Hotel teil.

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